Dr. med. Lydia Unger-Hunt

Dr. Lydia Unger-Hunt

ist in Wien geboren, hat ihre Mehrsprachigkeit den häufigen, dem väterlichen Beruf geschuldeten interkontinentalen Übersiedlungen in Kindheit und Jugend zu verdanken. Die Entscheidung für den Medizinjournalismus wiederum ist eindeutig zurückzuführen auf die Liebe zur Textgestaltung, dem – wie sich im Medizinstudium rasch und mitunter schmerzhaft herausstellte – rein theoretischen Interesse an der Medizin sowie dem Bedürfnis, medizinisches Fachpersonal über Neuigkeiten zu informieren beziehungsweise die Allgemeinbevölkerung über alles Wissenswerte in der Medizin aufzuklären. Ruchlos über die Medizin aufgeklärt werden (zu deren gelegentlichen Leidwesen) daher auch der englische Ehemann, zwei belgische Kinder sowie ein russischer Kater, mit denen sie in mehr oder weniger trauter Eintracht südlich von Brüssel lebt.

Verfasste und mitgewirkte Artikel

Ein Herz aus Seife liegt in zwei Händen als Symbol für die Bedeutung der Hygiene.
Hygiene ist für die meisten von uns etwas Alltägliches. Routiniert waschen wir Hände oder die Wäsche und putzen die Wohnung. Hygiene hat also mehr als eine Bedeutung. Es kommt nicht nur auf einen sauberen Körper an, auch unseren Haushalt müssen wir pflegen, um gesund zu bleiben. Ein Überblick über die wichtigsten Bereiche der Hygiene.
Eine ältere Dame beim Händewaschen im Bad. Sie achtet damit auf Hygiene.
Hygiene hilft, Ansteckungen zu vermeiden – doch selbst bei größter Sorgfalt lässt sich eine Krankheit nicht immer verhindern. Wir haben Ihnen zusammengefasst, woran Sie erkennen, dass Ihr Angehöriger krank ist, und wie Sie sich in diesem Fall hygienebewusst verhalten. Außerdem rücken wir die Händehygiene in den Fokus, denn Händewaschen ist eine der wirksamsten Maßnahmen überhaupt gegen Krankheitserreger.
Eine Frau hält weiße Federn in der Hand. Dies soll für Behutsamkeit bei heikler Hygiene stehen.
Inkontinenz ist ein Thema, über das kaum jemand sprechen will – obwohl es Millionen betrifft und pflegende Angehörige oft vor schwierige Situationen stellt. Doch mit Wissen, Routine und auch etwas Gelassenheit lässt sich dieser „heikle“ Bereich der Hygiene würdevoll und praktisch meistern. Gleiches gilt für die Hygiene bei chronischen Wunden.
Eine Frau befüllt die Waschmaschine mit Wäsche. Das steht für Hygiene im Haushalt.
Pflegende Angehörige leisten Tag für Tag Enormes – nicht nur emotional, sondern auch körperlich. Dazu zählt zu einem großen Teil die Reinigung von Kleidung, Bettwäsche, Handtüchern und Hilfsmitteln. Wir möchten Sie unterstützen, den Alltag in der häuslichen Pflege hygienisch und so nachhaltig wie möglich zu gestalten.
Laubbaum, der aus der Ferne wie ein Gesicht aussieht und dessen Blätter vom Wind davongetragen werden.
Noch gibt es keine Heilung für Alzheimer und andere Formen der Demenz. Aber die Forschung hat in den letzten Jahrzehnten viel gelernt und gibt Grund zum Optimismus. Ein Überblick zu Ursprüngen, Ursachen und Risiken, aber auch zu dem, was für die nächsten Jahre zu erwarten ist.
Ein Mann mit Mangelernährung sitzt lustlos am Essenstisch.
Nehmen wir dauerhaft nicht ausreichend Nährstoffe über unser Essen auf, kommt es zu einer Mangelernährung. Vor allem chronisch kranke Menschen, Personen mit Demenz oder Kau- und Schluckstörungen können darunter leiden. Wir haben für Sie in einem Übersichtsartikel alles Wichtige zu Ursachen, Symptomen, Behandlungsmöglichkeiten und Prävention von Mangelernährung zusammengefasst.
Ein Senior mit Mangelernährung bereitet zusammen mit seinem Sohn einen gesunden Smoothie vor als eine der wichtigsten Maßnahmen.
Ihr Angehöriger hat in den letzten Monaten verdächtig viel an Gewicht verloren, die Haare gehen aus, die Haut ist trocken und er wirkt kraftlos. Das können Anzeichen einer Mangelernährung sein. Was Sie dann tun können, zeigt unser Maßnahmenkatalog.
Eine künstliche Ernährung kommt dann infrage, wenn eine natürliche Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich ist. Das Bild zeigt eine ältere Frau mit Nasensonde.
Ist eine natürliche Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich, müssen unserem Körper die für ihn wichtigen Nährstoffe anderweitig zugeführt werden. Eine Möglichkeit ist die künstliche Ernährung – etwa über eine Sonde oder einen Port. Wir klären für Sie die wichtigsten Fragen.
Chronische Wunden können vor allem für Betroffene aber auch für Angehörige körperlich und seelisch stark belastend sein. Ein Überblick darüber, wie sie entstehen, welche Krankheiten zugrunde liegen und wie sie behandelt werden können.
Ein Blutgefäß mit PAVK
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz PAVK, ist eine Durchblutungsstörung der Gliedmaße. Sie kann zu Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und Gefühlsstörungen in den Beinen führen. Heilbar ist PAVK nicht, aber mit einer konsequenten Therapie können das Fortschreiten gestoppt und Beschwerden verbessert werden.
Eine Frau versorgt das diabetische Fußsyndrom ihrer Mutter.
Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine häufige Komplikation bei Personen, die bereits seit Längerem an Diabetes erkrankt sind. Bis zu 30 Prozent der Diabetiker sind im Verlauf ihres Lebens davon betroffen. In Deutschland leiden Schätzungen zufolge rund eine Million Menschen darunter. Wir klären die wichtigsten Fragen zur Erkrankung.
Antibiotika gegen Bakterien: Ein oranges Plastikfläschchen und drei herausgeschüttete Tabletten.
Antibiotika sind das beste Mittel um durch Bakterien ausgelöste Infektionen zu bekämpfen, doch die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen hat ernste Konsequenzen.
Antibiotika-Einnahme: Eine ältere Dame sitzt aufrecht und hält eine Tablette in der einen Hand, ein Glas Wasser in der anderen.
Bei der Einnahme von Antibiotika sind zwei Dinge wichtig: nicht versehentlich dazu beizutragen, dass es immer mehr resistente Bakterien gibt, und potenzielle Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt zu vermeiden.
Schlaganfall-Symptome bei Frauen: Eine junge Frau greift sich an den Kopf, ihre Umgebung ist verschwommen, um einen Schwindelanfall anzudeuten
Ein Schlaganfall kann sich bei Frauen durch eher unspezifische Symptome bemerkbar machen, und auch sonst gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen haben besondere Risikofaktoren, sind häufiger betroffen und tragen vielfach stärkere Folgeschäden davon.
Parkinson-Krankheit: Das typische Zittern erschwert Betroffenen den Alltag, etwa hier das Halten einer Tasse.
Muskelzittern und Muskelsteifigkeit sind als typische Symptome der Parkinson-Krankheit bekannt. Was Sie sonst noch über Warnzeichen, Ursachen, Folgen und Therapie wissen sollten – ein Überblick.
Ein molekulares Modell des Parkinson-Medikaments L-Dopa, des Goldstandards in der Behandlung der Parkinson-Krankheit.
Für die Therapie der Parkinson-Krankheit sind Medikamente in verschiedenen Verabreichungsformen, Eingriffe am Gehirn und unterstützende Maßnahmen wie Physiotherapie verfügbar. Neu ist die Behandlung mittels Ultraschall, noch in der Forschungsphase befinden sich eine Impfung, ein Medikament aus der Alzheimer-Forschung sowie die Stammzelltherapie.
Parkinson-Demenz: Eine ältere Frau legt einem ins Leere schauenden älteren Mann tröstend die Hände auf die Schultern.
Etwa 30 bis 40 Prozent der an Parkinson erkrankten Menschen erleiden im Lauf der Krankheit auch eine Demenz. Die sogenannte Parkinson-Demenz ist nicht heilbar; mit bestimmten Medikamenten, aber auch mit Bewegung und der richtigen Ernährung können die Symptome jedoch zumindest gelindert werden.
Ein Mann stützt seine Hand, um mit einem Löffel Suppe essen zu können.
Eine Parkinson-Erkrankung wirkt sich auf die Fähigkeit aus, beim Essen das Besteck zu benutzen und problemlos zu schlucken, andererseits müssen bei der Einnahme von Medikamenten bestimmte Regeln eingehalten werden. Die gute Nachricht ist, dass eine ausgewogene, pflanzen- und olivenölreiche Ernährungsform den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann.
Beitragsbild zum Thema Verstopfung: Eine Klorolle mit einem traurigen Gesicht auf einem geschlossenen Toilettendeckel.
Flüssigkeitsmangel oder zu wenige Ballaststoffe in der Ernährung gelten als Ursachen bei Verstopfung. Inzwischen sind aber auch Zusammenhänge mit einer ganzen Reihe von Krankheiten bekannt. 
Hausmittel gegen Verstopfung: EIne Auswahl an ballaststoffreichen Nahrungsmitteln
Eine Verstopfung klingt harmlos, beeinträchtigt die Lebensqualität aber erheblich. Wir haben recherchiert, welche Hausmittel einen Versuch wert sind.
Die Thrombose: Ein Blutgerinnsel verstopft eine Vene und sorgt für einen Blutstau.
Verschließt ein Blutgerinnsel ein Blutgefäß, spricht man von einer Thrombose. Am häufigsten betroffen sind die Venen im Bein. Wie Thrombosen entstehen, woran Sie sie erkennen und auf was Sie im Pflegealltag achten sollten: Wir haben es für Sie zusammengefasst.
1 von 2 unbehandelten Thrombosen dehnen sich aus und können so zu einer Lungenembolie führen.
Wie häufig treten Thrombosen auf, welche Risiken bedeutet das für Betroffene und wie haben sich Behandlungszahlen in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Ein Blick auf die Zahlen.
Querschnittsdarstellung einer Vene mit und ohne Thrombus
Was Sie über Thrombose wissen sollten auf einen Blick: 5 Fragen und die Antworten.
Eine Collage aus mehreren grünen Icons zum Thema Thrombose-Prophylaxe
Bestimmte Risikofaktoren für eine Thrombose lassen sich nicht beeinflussen, aber eine Prophylaxe ist trotzdem möglich. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Alltag venenfreundlich gestalten.
Multiple Sklerose: Fünf Fragen zum Krankheitsbild
Mit modernen Therapien können Symptome von Multipler Sklerose gelindert und die Lebensqualität positiv beeinflusst werden. Wir klären die wichtigsten Fragen zum Krankheitsbild.
Die chronische Erkrankung COPD ist mehr als bloß eine Raucherlunge.
Früher salopp als „Raucherlunge“ bezeichnet, ist die COPD eine fortschreitende Erkrankung der Lunge mit schwerwiegenden Folgen.
Knochen
Osteoporose ist eine häufige Störung des Knochenstoffwechsels. Erfahren Sie, wie der sogenannte Knochenschwund entsteht, sich äußert und was Betroffene gegen Beschwerden tun können.
Illustration_Herz
Ein Herzinfarkt trifft in Deutschland jedes Jahr rund 300.000 Menschen. Wir erklären die wichtigsten Warnsignale.
Illustration Gelenke Körper
Arthrose ist die häufigste aller Gelenkerkrankungen. Wir erklären Ihnen, was hinter der Erkrankung steckt, wie sie sich äußert und behandeln lässt.