Mitmach-Aktion “Pflegende Angehörige in der Kostenfalle” gestartet

Mitmach-Aktion “Pflegende Angehörige in der Kostenfalle” gestartet

Der Bundesverband Wir pflegen e. V. will wissen, wie sich Krieg, Energiekrise und Inflation in der häuslichen Pflege bemerkbar machen. Pflegende Angehörige sind aufgerufen, ihre Alltagserfahrungen und ihre Forderungen an die Politik einzureichen. So sollen belastbare Fakten gesammelt und öffentlicher Druck aufgebaut werden.
Aufruf pflegende Angehoerige
GettyImages/Carol Yepes

„Wir wollen den politisch Verantwortlichen mit konkreten Berichten aus dem Lebens- und Pflegealltag die Auswirkungen der gegenwärtigen Kostenexplosionen vor Augen führen und schnelle, konkrete Unterstützung fordern“, heißt es im Aufruf zu der vergangene Woche gestarteten Mitmach-Aktion.

Die Berichte Betroffener sollen gesammelt sowie anonymisiert und danach an die Fraktionen im Bundestag, an das Bundesgesundheits- und Bundesfamilienministerium sowie an die Landesregierungen und -parlamente geschickt werden. Zudem plant die Selbsthilfeorganisation, einzelne Schilderungen nach erfolgter Genehmigung auf ihrer Webseite zu veröffentlichen.

In ihrem „Lagebericht“ könnten pflegende Angehörige unter anderem auf die nachstehenden 5 Punkte genauer eingehen:

1. Die aktuelle Krise hat meinen Pflegealltag und unsere Lebenssituation wie folgt verändert: XXX.

2. In folgenden Lebensbereichen sind unsere Ausgaben bereits gestiegen: XXX.

3. Die Kosten der professionellen Pflegeleistungen haben sich um circa XXX Prozent erhöht.

4. Ich kämpfe insbesondere mit folgenden ungelösten Fragen: XXX.

5. Deshalb erwarte ich von der Bundesregierung: XXX.

Die Aktion „Pflegende Angehörige in der Kostenfalle: Ihre Alltagserfahrungen und Ihre Forderungen an die Politik“ läuft noch bis zum 16. April 2023. Interessierte können ihre Berichte an armutdurchpflege@wir-pflegen.net senden.