Mitmach-Aktion “Pflegende Angehörige in der Kostenfalle” gestartet
„Wir wollen den politisch Verantwortlichen mit konkreten Berichten aus dem Lebens- und Pflegealltag die Auswirkungen der gegenwärtigen Kostenexplosionen vor Augen führen und schnelle, konkrete Unterstützung fordern“, heißt es im Aufruf zu der vergangene Woche gestarteten Mitmach-Aktion.
Die Berichte Betroffener sollen gesammelt sowie anonymisiert und danach an die Fraktionen im Bundestag, an das Bundesgesundheits- und Bundesfamilienministerium sowie an die Landesregierungen und -parlamente geschickt werden. Zudem plant die Selbsthilfeorganisation, einzelne Schilderungen nach erfolgter Genehmigung auf ihrer Webseite zu veröffentlichen.
Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs
Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.
In ihrem „Lagebericht“ könnten pflegende Angehörige unter anderem auf die nachstehenden 5 Punkte genauer eingehen:
1. Die aktuelle Krise hat meinen Pflegealltag und unsere Lebenssituation wie folgt verändert: XXX.
2. In folgenden Lebensbereichen sind unsere Ausgaben bereits gestiegen: XXX.
3. Die Kosten der professionellen Pflegeleistungen haben sich um circa XXX Prozent erhöht.
4. Ich kämpfe insbesondere mit folgenden ungelösten Fragen: XXX.
5. Deshalb erwarte ich von der Bundesregierung: XXX.
Die Aktion „Pflegende Angehörige in der Kostenfalle: Ihre Alltagserfahrungen und Ihre Forderungen an die Politik“ läuft noch bis zum 16. April 2023. Interessierte können ihre Berichte an armutdurchpflege@wir-pflegen.net senden.



