PD Dr. phil. Franziska A. Herbst

ist Sozialanthropologin und leitet den Bereich Forschung am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.

Verfasste und mitgewirkte Artikel

Eine Frau geht mit ihrer schwer kranken Freundin spazieren.
Wie ist es, sich um eine schwer kranke Person zu kümmern, die nicht zur eigenen Familie gehört? Diese Frage ist noch weitgehend unbeantwortet. Wissenschaftlerinnen möchten nun in einer Studie herausfinden, welchen Beitrag Nachbarn, Freunde sowie Bekannte bei der Versorgung von Menschen mit schweren Erkrankungen leisten, wie sie ihre Situation erleben und welche Unterstützung sie selbst benötigen.
Eine Frau steht mit einem Strauß Blumen an einem Grab.
Während der Corona-Pandemie waren die Pflege und Begleitung sterbender Angehöriger in Altenheimen und Krankenhäusern eine Herausforderung. Erst jetzt zeigen sich Spät- und Langzeitfolgen bei der Verarbeitung von Verlusten nahestehender Menschen unter den teils schwierigen Verhältnissen.
Pflege bei räumlicher Distanz / Pflege aus der Entfernung
Die Fürsorge für eine räumlich entfernt lebende unheilbar erkrankte oder sterbende Person kann mit besonderen Herausforderungen und Belastungen verbunden sein.