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ErsteHilfe

Erste-Hilfe-Checkliste: So handeln Sie im Notfall richtig

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Ein Notfall kann jederzeit eintreten. Wie Sie vorgehen und auf was Sie in der Corona-Pandemie achten sollten, haben wir gemeinsam mit der Erste-Hilfe-Expertin Daniela Schwenk vom Deutschen Roten Kreuz in einer Übersicht zusammengefasst.

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Haeusliche Pflege

Studie: Lage in der häuslichen Pflege während Pandemie weiter zugespitzt

Haeusliche Pflege

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23.07.2020 – Die Pflegesituation zu Hause versorgter älterer Menschen hat sich während der Corona-Krise verschlechtert. Davon betroffen seien sowohl die Pflegebedürftigen als auch deren pflegende Angehörige. Das geht aus einer neuen Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hervor.

Einsamkeit und depressive Verstimmungen

Demnach berichtete fast die Hälfte der befragten Personen, dass sich die Pandemie negativ auf den Gesundheitszustand der Pflegebedürftigen ausgewirkt habe. Darüber hinaus stellten fast 75 % fest, dass Einsamkeit und/ oder depressive Verstimmungen bei der pflegebedürftigen Person zugenommen hätten. 85 % der Befragten gaben an, dass Pflegebedürftige weniger Besuche von Verwandten oder Bekannten erhalten hätten. Zudem hätten pflegende Angehörige beinahe zur Hälfte den Kontakt zu ihrer pflegebedürftigen Person eingeschränkt.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Überlastung und Verschlechterung der Beziehung

Ein weiteres Ergebnis der Erhebung: Mehr als die Hälfte der befragten Angehörigen sagte, dass die Pflege derzeit belastender sei als vor dem Corona-Ausbruch. Eine Überforderung mit der aktuellen Situation gaben 38 % an. Außerdem habe sich die Beziehung zwischen der pflegebedürftigen Person und pflegenden Angehörigen verschlechtert. Dies berichteten drei Viertel. Bei einem Drittel seien häufiger Konflikte aufgetreten.

Auswirkungen auf Gewalt in der häuslichen Pflege

Dies alles könnte den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zufolge auch Auswirkungen auf Gewalt in der häuslichen Pflege haben. „Die Zunahme von Belastungen unter Covid-19 ist entsprechend beunruhigend. Im Gegensatz zur Thematisierung der möglichen Auswirkungen der Covid-19-Krise auf Gewalt gegenüber Kindern und Frauen, bleibt dieses Thema bezüglich der Altenpopulation allerdings bisher unberücksichtigt“, verdeutlicht Studienleiter Vincent Horn.

Für die Erhebung wurden 330 pflegende Angehörige online befragt und ergänzend qualitative Interviews durchgeführt.

 

Dass die Corona-Pandemie die häusliche Pflege zusätzlich belastet, zu diesem Ergebnis kam jüngst auch eine Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Seelische Gesundheit

Corona-Pandemie: Tipps für die seelische Gesundheit

Telefonat

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30.03.2020 – Die aktuelle Corona-Pandemie kann zu Ängsten und seelischen Belastungen führen, die sich auch körperlich auswirken und z. B. das Immunsystem schwächen können. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM) in einer Mitteilung hin und gibt Tipps, um die Zeit der Isolation und der eingeschränkten Kontakte möglichst gut zu bewältigen.  

Telefonisch Kontakt halten und den Alltag strukturieren

So empfiehlt die Gesellschaft u. a. über Internet und Telefon in Verbindung zu Familie, Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen zu bleiben und so Normalität zu bewahren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Zudem rät die DGPM, den Alltag zu strukturieren, bspw. mit festen Aktivitäts-, Ruhe- und Schlafenszeiten, und sinnvollen Aktivitäten nachzugehen, um die frei gewordene Zeit zu nutzen. „Dazu sollte nach Möglichkeit auch körperliche Betätigung und Bewegung an der frischen Luft gehören.“ Eine weitere Option könne sein, sich kreativ zu beschäftigen oder lang aufgeschobene Tätigkeiten anzugehen.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Stress und Sorgen thematisieren

Darüber hinaus könne jeder dazu beitragen, das Wohlbefinden von Covid-19-Erkrankten zu steigern, „indem man die Erkrankten bestmöglich in der Versorgung unterstützt und potentielle Risikogruppen wie ältere und vorerkrankte Menschen sowie Personen aus Risikogebieten nicht über das zur Infektionsvermeidung notwendige Maß meidet“, so die DGPM. Das könne z. B. bedeuten, den Einkauf für Betroffene zu übernehmen oder persönliche Kontakte über Telefon und Internet zu pflegen.

Auch sollte Gruppenstress in Familien und Wohngemeinschaften thematisiert werden. „Finden Sie einen Rahmen, etwa das tägliche gemeinsame Abendessen, um mögliche Spannungen oder Probleme in Ruhe anzusprechen.“ Dabei sollte kein Familienmitglied oder keine Mitbewohnerin oder kein Mitbewohner ausgegrenzt werden – „das heißt, dass beispielsweise Kinder, ältere Menschen und akut an Covid-19 erkrankte Menschen sich gleichberechtigt äußern dürfen und sollten“.

In der Angstbewältigung sei es ein erster Schritt, die Angst zu benennen und mit anderen darüber zu sprechen: Ist die Angst begründet? Wie kann ich ihr begegnen, ohne bestimmte Situationen grundsätzlich zu vermeiden? 

Der Gesellschaft zufolge kann sich die Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus auch darin äußern, dass Krankheitssymptome körperlich erlebt werden, obwohl keine Infektion vorliegt. „Dann verschlimmern sich die gesundheitlichen Ängste nochmal und es droht ein Teufelskreislauf“, so DGPM-Mediensprecher Harald Gündel.

Sollten Angstzustände überhand nehmen, sollten Betroffene sich ärztliche oder psychologische Hilfe suchen, rät die DGPM.

Seriöse Informationsquellen heranziehen – wahllosen Medienkonsum vermeiden

Generell sei Angst „ein nützlicher Begleiter, der uns Gefahren signalisiert und dafür sorgt, uns besonnen und verantwortungsbewusst zu verhalten“, so der Leiter der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Mainz, Manfred Beutel, gegenüber der DGPM. Unrealistische und übermäßige Ängste könnten aber auch zu Panik führen, die sich oft körperlich, durch Herzklopfen, Herzrasen, Engegefühl in der Brust oder Beklemmungsgefühle äußere. Der Experte rät, sich rational mit dem neuen Virus auseinanderzusetzen und sich in seriösen Quellen zu informieren.

 

Bewegungstipps

Trotz der derzeitigen Corona-Isolation ist es wichtig, zu Hause in Bewegung zu bleiben. Lesen Sie, was eine Sportwissenschaftlerin und ein Sportwissenschaftler jetzt empfehlen.

 

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Bewegung

Corona-Isolation: Bewegungstipps für zu Hause

Bewegung

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23.03.2020 – Die Folgen der Corona-Pandemie sind für uns alle spürbar: Das öffentliche Leben ist runtergefahren. Soziale Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden, um sich und seine Mitmenschen vor einer Infektion zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. 

Zu Hause aktiv sein

Bewegung daheim ist aber dennoch wichtig. Für ältere Menschen empfiehlt Susanne Tittlbach, Inhaberin des Lehrstuhls Sportwissenschaft III – Sozial- und Gesundheitswissenschaften des Sports an der Universität Bayreuth, bspw. Frischluft auf dem Balkon oder am offenen Fenster zu genießen. Hier gebe es bestimmte Übungen: „Wer noch gut stehen kann, kann sich am Fensterrahmen festhalten und kleinere gymnastische Übungen durchführen, z. B. Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere, leichte Kniebeugen, ein Bein abspreizen und hochziehen mit Beinwechsel, beide Beine fest auf dem Boden und den Oberkörper langsam nach rechts und links rotieren“, führt die Professorin in einer Mitteilung der Universität aus.

„Auch kleinste Bewegungen sind sinnvoll“

Allerdings solle jeder nur das machen, was die eigenen Kräfte zuließen. Selbst kleinste Bewegungen seien sinnvoll, so die Expertin. Auch im Sitzen könnten Übungen absolviert werden, bspw. Fahrradfahren oder die gestreckten Beine überkreuzen. Zudem rät die Fachfrau, möglichst oft die Position zu wechseln, auch zu stehen und z. B. während des Telefonierens auf und ab zu gehen. „Auch das bringt den Kreislauf in Schwung und aktiviert!“

Virtuell in Bewegung bleiben

Auch Experten der Deutschen Sporthochschule Köln weisen darauf hin, wie wichtig in der aktuellen Situation Bewegung und körperliche Aktivität für das psychische und körperliche Wohlbefinden sind. „Wir sollten, wo immer möglich und so lange wie möglich, das Bewegen in der freien Natur suchen. Gerade jetzt ist die Zeit, den Waldspaziergang mit der Familie oder dem Partner wiederzuentdecken. Wobei wir natürlich die Vernunftsregeln des Robert-Koch-Instituts beachten sollten“, sagt Jens Kleinert vom Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln. Regeln beachten und trotzdem kreative Bewegungsformen finden, sei möglich. So empfiehlt Kleinert z. B. virtuelle Verabredungen. „Ermuntern und unterstützen Sie andere beim Aktivwerden oder Aktivbleiben mit Textnachrichten oder Bildern von sich oder anderen. Gerade jetzt ist sozialer Kontakt, wenn auch nicht physisch, besonders wichtig.“

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Hygienetipps für daheim

Um sich vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen, sind besonnenes Handeln und gewissenhafte Hygienemaßnahmen entscheidend. Was pflegende Angehörige tun können, um sich selbst und ihre zu pflegende Person zu schützen, haben wir für Sie in einer Übersicht zusammengestellt.

Merkblatt zum Schutz im Alltag

Empfehlungen, wie sich Personen im privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld am besten verhalten sollten, erhalten Sie in einem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

 

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Coronavirus

Coronavirus: Merkblatt und Erklärvideos zum Schutz im Alltag veröffentlicht

Corona

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18.03.2020 – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) haben ein Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander veröffentlicht. Das Dokument enthält u. a. Ratschläge, wie sich Personen im privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld am besten verhalten sollten.

So empfehlen BZgA und BBK etwa, persönliche Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz einzuschränken und stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail oder Chats zu nutzen sowie die Besuchsregelungen für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen zu beachten.

Erklärvideos auf Youtube

Auf dem Videoportal Youtube hat die BZgA Antworten auf einige Fragen zum neuartigen Coronavirus in kurzen Erklärvideos zusammengestellt.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

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Was pflegende Angehörige jetzt tun können

Was Angehörige tun können, um sich und ihre Pflegebedürftigen zu schützen, haben wir in einer Übersicht zusammengefasst. Hier finden Sie unter anderem einige Tipps zur Hygiene und zum Händewaschen.

 

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Infektionsvorbeugung

Infektionsvorbeugung: Pflegende können Angehörige unterstützen

Infektionsvorbeugung

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17.03.2020 – In Zeiten der Corona-Pandemie übernehmen Pflegefachpersonen in der häuslichen Pflege wichtige Beratungsaufgaben, wenn es um die Infektionsvorbeugung geht. Darauf wies die Pflegekammer Niedersachsen in einer aktuellen Mitteilung hin. Pflegefachpersonen seien in der Lage, sowohl Patientinnen und Patienten als auch Angehörige zur Infektionsvermeidung oder -eindämmung zu beraten, unterstrich Kammerpräsidentin Nadya Klarmann.

„Mit ihrer Fachexpertise stützen sie das Gesundheitssystem und tragen dazu bei, einer Ausbreitung der Corona-Infektion entgegenzuwirken“, so Klarmann. Darüber hinaus verdeutlichte sie, dass vor allem die häusliche Pflege in der aktuellen Situation herausfordernd sei: Zugangsbeschränkungen wie bei stationären Einrichtungen und Krankenhäusern ließen sich in der häuslichen Umgebung nur schwer realisieren. Auch sei schwer einzuschätzen, welche Kontakte die pflegebedürftigen Personen oder deren Angehörige gehabt hätten. „Hier sind Beratungsleistungen von Pflegefachpersonen unerlässlich“, sagte Klarmann.

Den Staat forderte sie auf, für den Schutz der Pflegenden zu sorgen. Er müsse Arbeitgeber so ausstatten, dass diese ihren Aufgaben, aber auch ihrer Fürsorgefunktion gegenüber ihren Beschäftigten nachkommen könnten. Weiterhin müssten ausreichend Schutzartikel wie Desinfektionsmittel, Schutzmasken und -anzüge bereit stehen. „Pflegefachpersonen, die in unmittelbaren Kontakt mit coronainfizierten Personen stehen, müssen selbst regelmäßig getestet werden, um die Infektionskette zu unterbrechen“, so die Kammerpräsidentin.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Was pflegende Angehörige jetzt tun können

Was pflegende Angehörige tun können, um sich selbst und ihre zu pflegende Person zu schützen, haben wir für Sie in einer Übersicht zusammengestellt. Besonnenes Handeln und gewissenhafte Hygienemaßnahmen sind dabei entscheidend.

 

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.