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Corona-Schutzimpfung Kinder

Das sollten Sie über die Corona-Impfung für Ihr Kind wissen

Corona-Schutzimpfung Kinder

Getty Images/Roberto Jimenez Mejias

03.08.2021 – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in einem Merkblatt die wichtigsten Informationen über Corona-Schutzimpfungen für Kinder ab 12 Jahren zusammengestellt.

Zwar habe die Ständige Impfkommission (STIKO) bislang keine allgemeine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ausgesprochen, da diese meist ohne Krankheitszeichen oder mit mildem COVID-19-Verlauf erkrankten und die Datenlage für eine allgemeine Empfehlung noch nicht ausreiche.

Corona-Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen 

Die STIKO empfehle jedoch aktuell die Impfung für junge Menschen ab 12 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen oder mit engem Kontakt zu Menschen, die nicht selbst geimpft werden können, verdeutlichte die BZgA am Montag.

 

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Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Auch bei Kontakt zu Menschen, die vermutlich keinen ausreichenden Impfschutz aufbauen könnten, oder bei einem erhöhten beruflichen Ansteckungsrisiko im Rahmen einer Ausbildung bzw. Tätigkeit in bestimmten Einrichtungen werde die Impfung empfohlen.

Starkes Übergewicht kann schweren Verlauf verursachen

Zu den Vorerkrankungen zählen z. B.

  • starkes Übergewicht
  • schwere Erkrankungen
    • am Herzen
    • an Nervensystem
    • an Lunge
    • an Nieren.

In diesen Fällen sei das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf erhöht, betonte die BZgA.

Das Merkblatt informiert auch darüber, welche Impfstoffe für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zur Verfügung stehen und welche Impfreaktionen bzw. Nebenwirkungen auftreten können.

Außerdem hilft eine Checkliste bei der Entscheidung für oder gegen eine Corona-Impfung.

 

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Diabetes_Kinder_Jugendliche

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen rechtzeitig erkennen

Diabetes_Kinder_Jugendliche

Getty Images/Maskot

15.06.2021 – In Deutschland erkranken jährlich 3.500 Kinder neu an Diabetes Typ 1. Doch bei jedem fünften Kind bricht die Krankheit scheinbar unvermittelt mit einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung aus, die das familiäre Umfeld überrascht.

Eine diabetische Ketoazidose (DKA), so der Fachbegriff, kann zu einem Koma führen und unbehandelt tödlich enden.

Aufklärungskampagne soll Eltern sensibilisieren

Während des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 habe sich die DKA-Rate mit 238 Fällen gegenüber den Vergleichszeiträumen der Vorjahre nahezu verdoppelt. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Insbesondere die Fallzahl der Vorschulkinder mit einer schweren DKA sei gestiegen.

Die Arbeitsgemeinschaft pädiatrische Diabetologie der DDG hat deshalb eine Aufklärungskampagne gestartet. Künftig sollen Eltern bei jeder U6- und U7a-Vorsorgeuntersuchung, die Ende des ersten sowie dritten Lebensjahres stattfinden, kurz die 4 Warnzeichen des Typ-1-Diabetes erklärt bekommen. Zudem sollen die Eltern einen Flyer mit wichtigen Informationen über eine Diabeteserkrankung erhalten.

DDG-Präsident Andreas Neu betont:

“Eltern sollten die vier Warnzeichen eines unentdeckten Diabetes kennen.”

 

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Diabetes mellitus: 4 Warnzeichen

Denn die ersten Symptome eines Typ-1-Diabetes wie ständiger Durst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsabnahme und stete Müdigkeit würden oft übersehen oder fehlinterpretiert.

Mit jedem Tag, an dem ein Typ-1-Diabetes unerkannt und unbehandelt bleibe, steige das Risiko für eine DKA, die auch Einschränkungen der kognitiven Leistungen zur Spätfolge haben könne.

Übelkeit oder Erbrechen, beschleunigte Atmung und ein säuerlicher Acetongeruch des Atems seien weitere Anzeichen.

“Da ein diabetisches Koma droht, das tödlich enden kann, gehören betroffene Kinder sofort in ärztliche Behandlung. Aufklärung hilft, solche ernsten Zwischenfälle zu vermeiden.”

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Junge Pflegende

Kinder als Pflegende: Einfach mal Pause drücken

 

Junge Pflegende

GettyImages/martin-dm

Plötzlich Pflegende: Kinder und Jugendliche übernehmen oft eine wichtige Rolle in der häuslichen Pflege. Dabei stellen sie sich existenziellen, psychischen und intimen Herausforderungen, über die sie oft nicht sprechen – aus Scham oder Unsicherheit. Auch deshalb gibt es für junge Pflegende spezielle Hilfsangebote. Weiterlesen