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Angehoerige pflegen unterstützen

Familienministerin Giffey will pflegende Angehörige stärken

Angehoerige pflegen unterstützen

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7.05.2020 – Bundesfamilienministerin Franziska Giffey will Bürgerinnen und Bürger, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, in der Corona-Krise stärker entlasten. Die SPD-Politikerin sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, das Pflegeunterstützungsgeld müsse länger als 10 Tage gewährt werden. Zudem müssten die Antragsfristen für die Familienpflegezeit verkürzt werden.

In der aktuellen Situation habe sich die Lage pflegender Angehöriger verschärft, weil Tagespflegeplätze geschlossen wurden seien und kaum ausländische Pflegekräfte eingesetzt werden könnten.

Pflegende Angehörige seien „der größte Pflegedienst Deutschlands“, betonte Giffey. Es handle sich um 2,5 Mio. Menschen, von denen 2 Mio. berufstätig seien.

Bisher können Beschäftigte eine 10-tägige Auszeit von der Arbeit nehmen, wenn sie die Pflege für einen nahen Angehörigen organisieren müssen. Wer eine längere Familienpflegezeit in Anspruch nehmen will, muss momentan noch 8 Wochen vor Beginn der Auszeit einen Antrag dafür stellen.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Kritik an den Plänen kam am Mittwoch von den Grünen. „Mit der Pflegezeit und der Familienpflegezeit reitet die Ministerin gleich zwei tote Pferde“, sagte Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik nach Angaben der Nachrichtenagentur afp. Die Menschen nähmen diese Leistungen nicht in Anspruch, weil sie weder hilfreich noch gerecht seien.

Wer nach einer beruflichen Auszeit, in der er weniger verdient habe, auch noch ein Darlehen zurückzahlen müsse, sei „doppelt gestraft“. Menschen, die sich um andere kümmerten, sollten keine Armut riskieren, mahnte Schulz-Asche.

Die Grünen plädieren daher für ein Modell der Pflegezeit Plus mit Lohnersatzleistungen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie regen zudem ein zentrales, digitales Register für Unterstützungsangebote sowie eine bundesweit einheitliche Notfall-Hotline an. Darüber sollen Menschen zügig passende Angebote finden können.

Erst in der vergangenen Woche beschloss das Bundeskabinett mehr Hilfen für Pflegebedürftige im ambulanten Bereich.

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Hilfen

Pflegebedürftige sollen mehr Hilfen bekommen

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30.04.2020 – Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf eines „Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung in einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ beschlossen. Darin enthalten sind u. a. auch mehr Hilfen für Pflegebedürftige im ambulanten Bereich.

Betroffene können den Plänen zufolge im Pflegegrad 1 bis Ende September den Entlastungsbetrag von 125 Euro flexibler verwenden, z. B. für haushaltsnahe Dienstleistungen. Für alle Pflegebedürftigen gilt: Die bisherige Ansparmöglichkeit von nicht in Anspruch genommenen Entlastungsleistungen wird einmalig um 3 Monate verlängert. Auch der Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld soll erleichtert werden.

Zur Überbrückung von quarantänebedingten Versorgungsengpässen in der ambulanten oder stationären Pflege können stationäre Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen in Anspruch genommen werden.

Über die Pläne muss noch der Bundestag entscheiden. Erste Beratungen sollen in der kommenden Woche erfolgen. Für den 11. Mai ist eine Anhörung terminiert.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

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Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

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Corona: Tipps zur Entlastung für pflegende Angehörige

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28.04.2020 – Die aktuelle Corona-Pandemie ist für pflegende Angehörige besonders herausfordernd. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat nun auf einer Website aktuelle Informationen und Tipps zum Schutz vor dem Coronavirus und zur Entlastung zusammengestellt.

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Vor allem berufstätige Angehörigen stünden häufig vor dem Problem, die Pflege und den Beruf miteinander zu vereinbaren. Die ZQP-Pflegeexpertin Daniela Sulmann rät den Betroffenen, mit ihrem Arbeitgeber darüber zu sprechen, wie die häusliche Pflege ermöglicht werden könne – z. B. mithilfe von Homeoffice, Überstundenabbau, flexiblen Arbeitszeiten oder Freistellung. „Es gibt auch gesetzliche Ansprüche, etwa auf kurzzeitige Freistellung für 10 Arbeitstage, um die Pflege sicherzustellen. Dazu können die Pflegekasse, die private Pflegeversicherung oder das Pflegetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beraten“, sagt die Fachfrau.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Hilfen annehmen und für Entlastung sorgen

Generell sollten pflegende Angehörige darauf achten, sich zu entlasten und dazu etwa Lieferdienste in Anspruch nehmen oder Nachbarn bitten, bei Einkäufen zu unterstützen. Zudem könnten Arzneimittelverordnungen und Medikamente postalisch zugestellt werden. Auch könnte mit der Hausärztin oder dem Hausarzt besprochen werden, ob Medikamente über einen längeren Zeitraum verschrieben werden könnten.

Auf Hygiene achten und Abstand halten

Das ZQP rät darüber hinaus, die zurzeit allgemeinen Regeln genau zu beachten. Dazu gehörten bspw. eine penible Händehygiene (mit Seife und für mind. 20 s) sowie die Einhaltung der Nies- und Hustenetikette und des Abstands zu anderen Personen von mindestens 1,5 m. Diesen sollten Angehörige auch im Umgang mit ihren Pflegebedürftigen beachten. Auch wenn es schwer falle, sollte auf Umarmungen oder Küsse verzichtet werden. Bei der Körperpflege sei es sinnvoll, zum Schutz der pflegebedürftigen Person eine Mund-Nasen-Bedeckung oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz anzulegen.

„Wenn pflegende Angehörige Symptome einer Atemwegserkrankung oder Fieber bei sich selbst wahrnehmen, sollten sie sofort das weitere Vorgehen mit ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin telefonisch besprechen“, so Sulmann. Für den Fall, dass man selbst ausfalle, sei es wichtig, einen Plan zu haben.

 

Die aktuelle Corona-Pandemie kann zu Ängsten und seelischen Belastungen führen. Lesen Sie, wie Sie die Zeit der Isolation und der eingeschränkten Kontakte möglichst gut bewältigen können.

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Vorsorgevollmacht

Mehr Vollmachten im Zentralen Vorsorgeregister hinterlegt

Vorsorgevollmacht

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22.04.2020 – Die Zahl der im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer hinterlegten Vorsorgevollmachten hat sich in den vergangenen Monaten leicht erhöht. Das hat das Deutsche Ärzteblatt berichtet und bezieht sich dabei auf den Pressesprecher der Bundesnotarkammer Martin Thelen. So seien im März 41.141 neue Vorsorgevollmachten in dem Register verzeichnet worden, wobei nicht alle auch eine Patientenverfügung enthielten. In den Vormonaten Februar und Januar seien es noch 37.600 bzw. 36.500 gewesen.

Das Zentrale Vorsorgeregister 

Im Zentralen Vorsorgeregister, das unter staatlicher Aufsicht des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz steht, können Bürgerinnen und Bürger Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsverfügungen registrieren. Seit 2005 sei hiervon mehr als 4 Mio. Mal Gebraucht gemacht worden, heißt es auf der Webseite des Vorsorgeregisters.

Mai-Ausgabe „Angehörige pflegen“ zum Thema Vorsorge

Wie wichtig Vorsorge ist, um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein und seine Angehörigen zu entlasten, erfahren Sie in der Mai-Ausgabe des Magazins „Angehörige pflegen“. Die Ausgabe erscheint am 15. Mai. Lesen Sie darin u. a., auf was Sie bei den unterschiedlichen Vorsorgedokumenten wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung achten sollten und wie wichtig es ist, frühzeitig über persönliche Wünsche mit den Angehörigen zu sprechen.

 

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Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Hilfe annehmen

Pflegende Angehörige: Hilfsangebote annehmen, kann man lernen

Hilfe annehmen

Getty Images/Luis Alvarez

 

Viele pflegende Angehörige kümmern sich rund um die Uhr um ein pflegebedürftiges Familienmitglied – oft bis zur eigenen Erschöpfung. Aufgaben abzugeben, fällt vielen schwer. Oft müssen sie in kleinen Schritten lernen, Hilfsangebote anzunehmen und wieder etwas für sich selbst zu tun. Weiterlesen

Hausnotrufsysteme

Hausnotrufsysteme: Das müssen Sie wissen

Hausnotrufsysteme

Getty Images/SilviaJansen

Manche Menschen, die pflegebedürftig sind, müssten rund um die Uhr beaufsichtigt werden. Doch wie können Angehörige in der häuslichen Pflege das leisten? Andere Menschen brauchen zwar keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, sind jedoch anfällig für Verletzungen, zum Beispiel, weil sie unter Schwindelanfällen leiden und sturzgefährdet sind. Es gibt viele Situationen, in denen ältere und pflegebedürftige Menschen plötzlich medizinische Hilfe benötigen. Hausnotrufsysteme können hier für mehr Sicherheit sorgen. Wie sie funktionieren und was Sie bei der Auswahl beachten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag. 

Was sind Hausnotrufsysteme?

Ein Hausnotrufsystem ist ein elektronisches Meldesystem, mit dem Sie per Knopfdruck medizinische Hilfe holen können. Der Notruf wird über einen Funksender ausgelöst, den Sie um den Hals tragen können, als Clip am Hosenbund oder als Armband. Die Verbindung zur Notrufzentrale wird durch ein Notrufgerät mit Freisprecheinrichtung sichergestellt. Die Reichweite für das Funksignal beträgt circa 50 Meter.

Für wen sind Hausnotrufsysteme sinnvoll?

Ältere Menschen oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen haben oft Sorge, dass sie sich im Notfall nicht bemerkbar machen können. Vor allem dann, wenn sie unter einer chronischen Krankheit leiden oder sturzgefährdet sind, kann ein Hausnotrufsystem für mehr Sicherheit sorgen.

Andererseits können Hausnotrufsysteme auch Belastungen der häuslichen Pflegesituation reduzieren. Sie können einen pflegebedürftigen Angehörigen dann auch einmal beruhigt aus den Augen lassen, um Einkäufe zu erledigen oder Besorgungen zu machen. Außerdem können Hausnotrufsysteme dazu beitragen, dass ältere und pflegebedürftige Menschen länger zu Hause wohnen bleiben können.

In diesen Situationen kann ein Hausnotrufsystem sinnvoll sein:

  • Wenn eine pflegebedürftige oder ältere Person allein lebt
  • Nach Operationen
  • Wenn sie Angst vor Stürzen hat
  • Nach einem Herzinfarkt
  • Bei Gehbehinderungen, Sehbehinderungen oder Hörbehinderungen
  • Wenn wiederkehrende Schwächeanfälle ein Problem sind
  • Nach einem Schlaganfall
  • Bei chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes oder Asthma

Wie funktionieren Hausnotrufsysteme?

Es gibt analoge und digitale Geräte. Zurzeit ist die analoge Technologie weiter verbreitet. Die digitale Technologie wird sich jedoch langfristig etablieren, weil sie mit der Digitalisierung der Telefonnetze Schritt halten kann. Digitale Notrufgeräte funktionieren mit jedem Internetanschluss oder IP-basierten Telefonanschluss. Ihre Leistungsfähigkeit hängt aber nicht von der Datenübertragungsgeschwindigkeit ab.

Praxistipp

Lassen Sie sich bei der Installation des Notrufsystems von einer Fachkraft beraten. Testen Sie bei Inbetriebnahme, ob der Notruf aus allen Räumen Ihrer Wohnung, aus dem Garten, vom Dachboden und aus dem Keller funktioniert.

Klären Sie bei älteren Telefonanschlüssen (DSL- oder ISDN-Anschlüsse), was passiert, wenn die Leitungen nicht funktionieren, zum Beispiel bei einem Stromausfall. Überlegen Sie, ob Sie besser ein Gerät anschaffen, das mit einer SIM-Karte ausgestattet werden kann. So funktioniert es über die Mobilfunknetze.

Mobile Hausnotrufsysteme

Mobile Hausnotrufsysteme sind vor allem dann praktisch, wenn man viel allein unterwegs ist. Sie können also für pflegebedürftige Personen mit gut erhaltener Selbstständigkeit interessant sein,  zum Beispiel für Rollstuhlfahrer. Diese Hausnotrufgeräte lassen sich per GPS-Technologie orten. Dank einer SIM-Karte bieten sie so die Möglichkeit, sich über das Mobilfunknetz mit der Notrufzentrale zu verbinden.

Vorteile und Nachteile von mobilen Hausnotrufsystemen

Vorteile von mobilen HausnotrufsystemenNachteile von digitalen Hausnotrufsystemen
Ortung der hilfsbedürftigen Person möglichBei Nutzung des eigenen Handys für den Notrufdienst können Kompatibilitätsprobleme auftreten: Nicht alle Gerät und Mobilfunkanbieter unterstützen die Technologie
Personen mit eingeschränkten Kommunikationsfähigkeiten können Hilfe anfordernZuverlässigkeit kann bei nicht fachgerechten Einstellungen eingeschränkt sein
Für Menschen, die viel unterwegs sind geeignetEin spezielles Handy wird empfohlen (Zusatzkosten)

So läuft die Notrufkette ab

  1. Die hilfsbedürftige Person fühlt sich unwohl oder stürzt.
  2. Sie drückt den Knopf des Funksenders, der um ihren Hals hängt, als Clip am Hosenbund befestigt ist oder am Armband.
  3. Durch den Knopfdruck wird ein Funksignal an die Basisstation übertragen.
  4. Die Basisstation verbindet sich mit der Notrufzentrale.
  5. Der Notruf geht bei der Notrufzentrale ein und über die Freisprecheinrichtung der Basisstation wird ein Sprechkontakt mit der Notrufzentrale hergestellt.
  6. Der Mitarbeiter in der Notrufzentrale sieht auf dem Bildschirm die hinterlegten Daten zur hilfesuchenden Person, wie zum Beispiel Adresse, Kontaktmöglichkeiten der Angehörigen, Vorerkrankungen, Medikation und Zugang zur Wohnung.
  7. Hat die Notrufzentrale den Eindruck, die hilfsbedürftige Person benötigt keine medizinische Hilfe, sondern lediglich Unterstützung, verständigt sie die hinterlegte Kontaktperson. Das kann ein Angehöriger sein oder ein Nachbar.
  8. Hat die Notrufzentrale den Eindruck, die hilfsbedürftige Person benötigt medizinische Versorgung, verständigt sie den Notarzt.
  9. Der eintreffende Rettungsdienst ist bereits mit wichtigen Informationen ausgestattet und kann schnell erste Hilfe leisten.

Worauf Sie bei Verträgen für ein Hausnotrufsystem achten sollten

Es gibt unterschiedliche Anbieter von Notrufsystemen. Sie bieten verschiedene Vertragspakete an. In der Regel können Sie zwischen einem Basis-, einem Komfort und einem Premium-Paket wählen, die sich im Leistungsumfang und Preis unterscheiden.

Praxistipp

Lassen Sie sich von mehreren Anbietern über die unterschiedlichen Pakete und technischen Lösungen beraten.

Im Basispaket sind in der Regel Beratung vor Ort, die Installation der Geräte und die Vermittlung der Hilfedienstleistung enthalten. Manche Dienstleister melden sich regelmäßig bei der Person, um sicherzustellen, dass es ihr gutgeht. Eine solche Abfrage kann im Abstand von 12 oder 24 Stunden erfolgen.

Praxistipp

Achten Sie darauf, dass regelmäßige Wartung der Geräte und der Basisstation im Vertrag festgeschrieben sind. Wenn das Gerät defekt ist, sollten Sie die Möglichkeit haben, es umgehend auszutauschen bzw. reparieren zu lassen.

Für den Fall, dass ein plötzlicher Umzug in Pflegeheim nötig wird oder ein längerer Klinikaufenthalt nötig ist, sollte der Vertrag innerhalb von zwei Wochen zum Monatsende kündbar sein.

Über den Autor

Silke Jäger ist freie Journalistin und Texterin für Gesundheitsinformationen.

Hilfe für trauernde Angehörige

Trauernde Menschen begleiten: Keine Angst vor Tränen

 

Hilfe für trauernde Angehörige

© iStock.com | Xesai

Jemandem in seiner Trauer beizustehen, ist keine leichte Aufgabe. Berührungsängste und Unsicherheiten halten uns häufig davon ab, einfach auf den Trauernden zuzugehen. Aber genau das brauchen trauernde Menschen. Weiterlesen

Angehörigen-Entlastungsgesetz

Angehörigen-Entlastungsgesetz: Finanzielle Entlastung für Angehörige


Angehörigen-Entlastungsgesetz

(c) canva

Berlin – 14. August 2019. Kinder von Pflegebedürftigen werden ab 2020 finanziell entlastet. Das Angehörigen-Entlastungsgesetz wurde am Mittwoch vom Kabinett beschlossen – und gilt auch für bereits zahlende pflegende Angehörige. Nur wer mehr als 100.000 Euro brutto jährlich verdient, bezahlt für pflegebedürftige Eltern.

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Häusliche Pflege: Nein sagen lernen

Häusliche Pflege: Auch mal Nein sagen

Häusliche Pflege: Nein sagen lernen

(c) AndreyPopov_Canva

E inen Angehörigen zu pflegen, ist eine weitreichende Entscheidung. Häusliche Pflege bedeutet unter anderem, Zeit, Aufmerksamkeit, Präsenz und Liebe zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus ist es eine große Verantwortung, die freiwillig übernommen wird. Diese Verantwortung wollen wir in der Regel gut ausfüllen und sind bereit, dafür viel zu tun. Sie kann jedoch zu einer emotionalen und auch körperlichen Last werden. Weiterlesen

Lachender Mann in einem Rollstuhl macht ein Selfie

Urlaub mit Pflegebedürftigen – was beachten?

Lachender Mann in einem Rollstuhl macht ein Selfie im Urlaub

gettyimages / nullplus


Viele Menschen, die pflegebedürftig sind, wünschen sich ab und und zu einen Tapetenwechsel, möchten etwas Neues sehen, Kultur genießen oder schöne Landschaften. Pflegebedürftige müssen nicht auf Urlaub verzichten, brauchen aber spezielle Unterstützung, wenn sie unterwegs sind. Was Sie beachten sollten, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen verreisen möchten, lesen Sie in diesem Artikel.

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