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Long-COVID, Langzeitfolgen einer Corona-Infektion

Langzeitfolgen einer Corona-Infektion: In kleinen Schritten wieder anfangen

Long-COVID, Langzeitfolgen einer Corona-Infektion

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Selbst wenn die Corona-Infektion überstanden ist, klagen manche Betroffene noch Monate danach über gesundheitliche Probleme. Wir betrachten häufige Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion.

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Corona-Virus: Neueste Entwicklungen sind besorgniserregend

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30.07.2020 – Das Robert Koch-Institut (RKI) hat vor einem flächendeckenden Corona-Ausbruch gewarnt: In den vergangenen 2 Wochen seien die Zahlen deutschlandweit besorgniserregend gestiegen.

“Wir sind mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie”, sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Dienstag. “Die neuen Entwicklungen machen mir große Sorgen”, so Wieler weiter. Man wisse nicht, ob dies der Beginn einer zweiten Welle sei. Er könne es aber sein.

Wir hätten es geschafft, die Fallzahlen über mehrere Wochen stabil zu halten, bei 300 bis 500 Fälle täglich. Auch die Zahl der Todesfälle sei gesunken. Wieler spricht von einem großen Erfolg, der zeigt, “dass wir das Virus eindämmen können”. Aber das gelinge nur, wenn wir uns an die AHA-Regeln halten. AHA steht für: Abstand, Hygiene, Atemschutz.

AHA-Regeln

Abstand halten
Achten Sie auf einen Mindestabstand von mindestens 1.5 Meter zu anderen Personen.

Hygiene beachten
Befolgen Sie die Hygieneregelen in Bezug auf Niesen, Husten und Händewäschen.

Alltagsmaske trage
Tragen Sie eine Alltagsmaske bzw. Mund-Nasen-Bedeckung dort, wo es vorgeschrieben ist. Bleiben Sie informiert über die aktuellen Bestimmungen.

Beachten: Ein selbst hergestellter Mund-Nase-Schutz, etwa aus dem Stoff eines T-Shirts, benötigt mind. 2 Schichten, besser noch 3 Schichten, um die Ausbreitung von Virus-Tröpfchen aus Nase und Mund zu verhindern.

–> Weitere Informationen zum Infektionsschutz

 

Das bedeutet, mind. 1,5 Meter Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu beachten und eine Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Situationen zu tragen, insbesondere, wenn es nicht möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten. Wieler weist darauf hin, dass der Mund-Nasen-Schutz richtig getragen werden soll, also auch über der Nase. Zusätzlich sollten Räume gut gelüftet werden.

Die Ansteckungen passierten demnach in vielen verschiedenen Umgebungen, bei Feiern, am Arbeitsplatz, in Gemeinschaftseinrichtungen, Pflegeheimen oder Kliniken. Zwar seien auch Reiserückkehrer dabei. Aber der größte Teil habe sich in Deutschland angesteckt.

“Die AHA-Regeln müssen über Monate der Standard sein”

Wieler warnt, dass wir uns nicht auf dem bisherigen Erfolg ausruhen dürfen: “Wir haben es in der Hand, wie sich die Pandemie in Deutschland weiter verbreiten wird.”

Wieler sagte, er sei optimistisch, dass eine zweite Welle verhindert werden könne, wenn sich alle an die AHA-Regeln hielten. “Die müssen über Monate der Standard sein”, betonte er.

–> Auch hier finden Sie noch einmal Hygienetipps und Wissenswertes zum Corona-Virus im Überblick.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

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Corona: Tipps zur Entlastung für pflegende Angehörige

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28.04.2020 – Die aktuelle Corona-Pandemie ist für pflegende Angehörige besonders herausfordernd. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat nun auf einer Website aktuelle Informationen und Tipps zum Schutz vor dem Coronavirus und zur Entlastung zusammengestellt.

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Vor allem berufstätige Angehörigen stünden häufig vor dem Problem, die Pflege und den Beruf miteinander zu vereinbaren. Die ZQP-Pflegeexpertin Daniela Sulmann rät den Betroffenen, mit ihrem Arbeitgeber darüber zu sprechen, wie die häusliche Pflege ermöglicht werden könne – z. B. mithilfe von Homeoffice, Überstundenabbau, flexiblen Arbeitszeiten oder Freistellung. „Es gibt auch gesetzliche Ansprüche, etwa auf kurzzeitige Freistellung für 10 Arbeitstage, um die Pflege sicherzustellen. Dazu können die Pflegekasse, die private Pflegeversicherung oder das Pflegetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beraten“, sagt die Fachfrau.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Hilfen annehmen und für Entlastung sorgen

Generell sollten pflegende Angehörige darauf achten, sich zu entlasten und dazu etwa Lieferdienste in Anspruch nehmen oder Nachbarn bitten, bei Einkäufen zu unterstützen. Zudem könnten Arzneimittelverordnungen und Medikamente postalisch zugestellt werden. Auch könnte mit der Hausärztin oder dem Hausarzt besprochen werden, ob Medikamente über einen längeren Zeitraum verschrieben werden könnten.

Auf Hygiene achten und Abstand halten

Das ZQP rät darüber hinaus, die zurzeit allgemeinen Regeln genau zu beachten. Dazu gehörten bspw. eine penible Händehygiene (mit Seife und für mind. 20 s) sowie die Einhaltung der Nies- und Hustenetikette und des Abstands zu anderen Personen von mindestens 1,5 m. Diesen sollten Angehörige auch im Umgang mit ihren Pflegebedürftigen beachten. Auch wenn es schwer falle, sollte auf Umarmungen oder Küsse verzichtet werden. Bei der Körperpflege sei es sinnvoll, zum Schutz der pflegebedürftigen Person eine Mund-Nasen-Bedeckung oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz anzulegen.

„Wenn pflegende Angehörige Symptome einer Atemwegserkrankung oder Fieber bei sich selbst wahrnehmen, sollten sie sofort das weitere Vorgehen mit ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin telefonisch besprechen“, so Sulmann. Für den Fall, dass man selbst ausfalle, sei es wichtig, einen Plan zu haben.

 

Die aktuelle Corona-Pandemie kann zu Ängsten und seelischen Belastungen führen. Lesen Sie, wie Sie die Zeit der Isolation und der eingeschränkten Kontakte möglichst gut bewältigen können.

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Bewegung

Corona-Isolation: Bewegungstipps für zu Hause

Bewegung

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23.03.2020 – Die Folgen der Corona-Pandemie sind für uns alle spürbar: Das öffentliche Leben ist runtergefahren. Soziale Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden, um sich und seine Mitmenschen vor einer Infektion zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. 

Zu Hause aktiv sein

Bewegung daheim ist aber dennoch wichtig. Für ältere Menschen empfiehlt Susanne Tittlbach, Inhaberin des Lehrstuhls Sportwissenschaft III – Sozial- und Gesundheitswissenschaften des Sports an der Universität Bayreuth, bspw. Frischluft auf dem Balkon oder am offenen Fenster zu genießen. Hier gebe es bestimmte Übungen: „Wer noch gut stehen kann, kann sich am Fensterrahmen festhalten und kleinere gymnastische Übungen durchführen, z. B. Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere, leichte Kniebeugen, ein Bein abspreizen und hochziehen mit Beinwechsel, beide Beine fest auf dem Boden und den Oberkörper langsam nach rechts und links rotieren“, führt die Professorin in einer Mitteilung der Universität aus.

“Auch kleinste Bewegungen sind sinnvoll”

Allerdings solle jeder nur das machen, was die eigenen Kräfte zuließen. Selbst kleinste Bewegungen seien sinnvoll, so die Expertin. Auch im Sitzen könnten Übungen absolviert werden, bspw. Fahrradfahren oder die gestreckten Beine überkreuzen. Zudem rät die Fachfrau, möglichst oft die Position zu wechseln, auch zu stehen und z. B. während des Telefonierens auf und ab zu gehen. „Auch das bringt den Kreislauf in Schwung und aktiviert!“

Virtuell in Bewegung bleiben

Auch Experten der Deutschen Sporthochschule Köln weisen darauf hin, wie wichtig in der aktuellen Situation Bewegung und körperliche Aktivität für das psychische und körperliche Wohlbefinden sind. „Wir sollten, wo immer möglich und so lange wie möglich, das Bewegen in der freien Natur suchen. Gerade jetzt ist die Zeit, den Waldspaziergang mit der Familie oder dem Partner wiederzuentdecken. Wobei wir natürlich die Vernunftsregeln des Robert-Koch-Instituts beachten sollten“, sagt Jens Kleinert vom Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln. Regeln beachten und trotzdem kreative Bewegungsformen finden, sei möglich. So empfiehlt Kleinert z. B. virtuelle Verabredungen. „Ermuntern und unterstützen Sie andere beim Aktivwerden oder Aktivbleiben mit Textnachrichten oder Bildern von sich oder anderen. Gerade jetzt ist sozialer Kontakt, wenn auch nicht physisch, besonders wichtig.“

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Hygienetipps für daheim

Um sich vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen, sind besonnenes Handeln und gewissenhafte Hygienemaßnahmen entscheidend. Was pflegende Angehörige tun können, um sich selbst und ihre zu pflegende Person zu schützen, haben wir für Sie in einer Übersicht zusammengestellt.

Merkblatt zum Schutz im Alltag

Empfehlungen, wie sich Personen im privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld am besten verhalten sollten, erhalten Sie in einem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

 

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

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Coronavirus: Merkblatt und Erklärvideos zum Schutz im Alltag veröffentlicht

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18.03.2020 – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) haben ein Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander veröffentlicht. Das Dokument enthält u. a. Ratschläge, wie sich Personen im privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld am besten verhalten sollten.

So empfehlen BZgA und BBK etwa, persönliche Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz einzuschränken und stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail oder Chats zu nutzen sowie die Besuchsregelungen für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen zu beachten.

Erklärvideos auf Youtube

Auf dem Videoportal Youtube hat die BZgA Antworten auf einige Fragen zum neuartigen Coronavirus in kurzen Erklärvideos zusammengestellt.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Was pflegende Angehörige jetzt tun können

Was Angehörige tun können, um sich und ihre Pflegebedürftigen zu schützen, haben wir in einer Übersicht zusammengefasst. Hier finden Sie unter anderem einige Tipps zur Hygiene und zum Händewaschen.

 

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Coronavirus

Coronavirus: Was pflegende Angehörige jetzt tun können

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Die wichtigsten Informationen rund um die neuartige Lungenkrankheit und was pflegende Angehörige tun können.

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