Angehörigen-Entlastungsgesetz

Gesetz verabschiedet: Kinder Pflegebedürftiger werden finanziell entlastet

Kinder pflegebedürftiger Eltern werden erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zur Kasse gebeten. Das hat der Bundestag gestern Abend beschlossen.

Familienpflegezeit und Pflegeunterstützungsgeld soll die Vereinbarkeit zwischen Pflege und Beruf gewährleisten.

Familienpflegezeit: Warum sich für Oma verschulden?

Seit mehr als drei Jahren gibt es ein Gesetz, das für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf sorgen soll. Doch es wird kaum in Anspruch genommen. Wir sprachen mit Prof. Bienstein über die Grüne und was wirklich helfen könnte, um Job und Pflege besser unter einen Hut zu bringen.

Wenn das eigene Vermögen für die Pflege nicht ausreicht, springt die Sozialhilfe ein.

Sozialhilfe: Wann wird finanzielle Hilfe geleistet?

Wenn die Pflege mehr kostet, als man Geld zur Verfügung hat, springt die Sozialhilfe ein. Wir fragten die Leiterin des Sozialamts Kassel, Ute Pähns, ab wann finanzielle Hilfe geleistet wird und wie hoch das Vermögen sein darf, um unterstützt zu werden.

Angehörigen-Entlastungsgesetz

Angehörigen-Entlastungsgesetz: Finanzielle Entlastung für Angehörige

Kinder von Pflegebedürftigen werden von nun an finanziell entlastet. Das Gesetz wurde vom Kabinett beschlossen – und gilt auch für bereits zahlende pflegende Angehörige. Nur wer mehr als 100.000 Euro brutto jährlich verdient, bezahlt für pflegebedürftige Eltern.

Umbauten finanzieren: Pflegekasse, Staat und Land zahlen Zuschüsse

Umbauten finanzieren: Pflegekasse, Staat und Land zahlen Zuschüsse

Pflegebedürftige können nur gut zu Hause versorgt werden, wenn Wohnung oder Haus geeignet sind. Bei vielen sind dafür kleine oder größere Umbauten nötig. Wer sich vorher über passende Zuschüsse und günstige Kredite informiert, kommt deutlich günstiger weg.

Tages- und Nachtpflege: Ein paar Stunden Pause vom Pflegealltag

Tages- und Nachtpflege: Ein paar Stunden Pause vom Pflegealltag

Die Pflege eines Angehörigen kostet viel Zeit und Kraft. In der Tages- und Nachtpflege kümmern sich Profis für einige Stunden pro Woche um Pflegebedürftige, die ansonsten zu Hause versorgt werden. Davon profitieren Pflegende und Pflegebedürftige. Die Pflegeversicherung bezuschusst diese sogenannte teilstationäre Versorgung zusätzlich zu Pflegegeld & Co.

Kurzzeitpflege: Vorübergehend im Pflegeheim leben

Kurzzeitpflege: Vorübergehend im Pflegeheim leben

Können Pflegebedürftige vorübergehend nicht zu Hause versorgt werden, bietet sich die Kurzzeitpflege an: Das Wohnen im Heim für einige Wochen. Die Pflegeversicherung zahlt für bis zu acht Wochen im Jahr einen Zuschuss. Nach einer Krankheit oder einem Unfall können auch Personen ohne Pflegegrad die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Dann zahlt die Krankenkasse.

Verhinderungspflege: Vorübergehende Vertretung für Angehörige

Verhinderungspflege: Vorübergehende Vertretung für Angehörige

Auszeiten sind wichtig – auch für pflegende Angehörige. Die Pflegeversicherung zahlt deshalb Zuschüsse für eine Vertretung. Die Höhe hängt davon ab, ob eine Privatperson (Verwandte, Freunde) oder ein Profi (Pflegedienst) kommt. Insgesamt können Sie das Extrageld für die sogenannte Verhinderungspflege bis zu sechs Wochen pro Jahr erhalten.

Leistungsbetrag: Zuschuss für Pflegeheim & Co

Leistungsbetrag: Zuschuss für Pflegeheim & Co

Wenn die Versorgung zu Hause nicht (mehr) möglich ist, ziehen viele Pflegebedürftige in ein Heim. Das kann eine gute Entscheidung sein, zumal die Pflegeversicherung einen Teil der Kosten mit dem Leistungsbetrag übernimmt. Auch alternative Wohnformen mit Pflege lassen sich damit finanzieren.

Entlastungsbetrag: Extra-Geld für die Pflege zu Hause

Entlastungsbetrag: Extra-Geld für die Pflege zu Hause

Pflege ist teuer. Deshalb kann jede Person, die einen Pflegegrad hat und zu Hause versorgt wird, den sogenannten Entlastungsbetrag von der Pflegeversicherung bekommen. Jeden Monat stehen 125 Euro zur Verfügung, um Hilfen im Alltag zu finanzieren.