Tages- und Nachtpflege: Ein paar Stunden Pause vom Pflegealltag

Tages- und Nachtpflege: Ein paar Stunden Pause vom Pflegealltag

Die Pflege eines Angehörigen kostet viel Zeit und Kraft. In der Tages- und Nachtpflege kümmern sich Profis für einige Stunden pro Woche um Pflegebedürftige, die ansonsten zu Hause versorgt werden. Davon profitieren Pflegende und Pflegebedürftige. Die Pflegeversicherung bezuschusst diese sogenannte teilstationäre Versorgung zusätzlich zu Pflegegeld & Co.

Kurzzeitpflege: Vorübergehend im Pflegeheim leben

Kurzzeitpflege: Vorübergehend im Pflegeheim leben

Können Pflegebedürftige vorübergehend nicht zu Hause versorgt werden, bietet sich die Kurzzeitpflege an: Das Wohnen im Heim für einige Wochen. Die Pflegeversicherung zahlt für bis zu acht Wochen im Jahr einen Zuschuss. Nach einer Krankheit oder einem Unfall können auch Personen ohne Pflegegrad die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Dann zahlt die Krankenkasse.

Verhinderungspflege: Vorübergehende Vertretung für Angehörige

Verhinderungspflege: Vorübergehende Vertretung für Angehörige

Auszeiten sind wichtig – auch für pflegende Angehörige. Die Pflegeversicherung zahlt deshalb Zuschüsse für eine Vertretung. Die Höhe hängt davon ab, ob eine Privatperson (Verwandte, Freunde) oder ein Profi (Pflegedienst) kommt. Insgesamt können Sie das Extrageld für die sogenannte Verhinderungspflege bis zu sechs Wochen pro Jahr erhalten.

Leistungsbetrag: Zuschuss für Pflegeheim & Co

Leistungsbetrag: Zuschuss für Pflegeheim & Co

Wenn die Versorgung zu Hause nicht (mehr) möglich ist, ziehen viele Pflegebedürftige in ein Heim. Das kann eine gute Entscheidung sein, zumal die Pflegeversicherung einen Teil der Kosten mit dem Leistungsbetrag übernimmt. Auch alternative Wohnformen mit Pflege lassen sich damit finanzieren.

Entlastungsbetrag: Extra-Geld für die Pflege zu Hause

Entlastungsbetrag: Extra-Geld für die Pflege zu Hause

Pflege ist teuer. Deshalb kann jede Person, die einen Pflegegrad hat und zu Hause versorgt wird, den sogenannten Entlastungsbetrag von der Pflegeversicherung bekommen. Jeden Monat stehen 125 Euro zur Verfügung, um Hilfen im Alltag zu finanzieren.

Pflegenetzwerke

Pflege-Netzwerke: Gemeinsam stark sein

Eine Pflegesituation ist immer eine Herausforderung. Daher ist es wichtig und hilfreich, sich zu seiner eigenen Entlastung ein Netzwerk aufzubauen.

Zu Hause sterben

Wenn Angehörige zu Hause sterben – ein Erfahrungsbericht

Wo in unserer Gesellschaft begegnet man im Alltag noch dem Tod? Annett Kleischmantat (55) hat sich bewusst dazu entschieden, ihre Mutter zu Hause sterben zu lassen. Im Rückblick weiß sie, dass ihr diese Erlebnisse in ihrer Trauer sehr geholfen haben.

Vereinbarkeit Pflege und Beruf

Arbeiten und pflegen? Gesetze ermöglichen Auszeit

In Deutschland werden derzeit etwa 1,86 Millionen Menschen zu Hause gepflegt – zwei Drittel davon ausschließlich durch Angehörige. Mittlerweile gibt es verschiedene gesetzliche Hilfen, um der Pflegesituation trotz Berufstätigkeit gerecht zu werden.

Umbauten finanzieren: Pflegekasse, Staat und Land zahlen Zuschüsse

Pflege eines Angehörigen: Wer zahlt den eigenen Lebensunterhalt?

Wird ein Angehöriger zu einem Pflegefall, bedeutet dies für pflegende Angehörige auch immer finanzielle Einschnitte. Angebote wie Familienpflegezeit oder zinslose Darlehen des Staates können da unterstützen.