Gesundheit wiederherstellen: Wann eine Kur Sinn macht und wie sie beantragt wird

Gesundheit wiederherstellen: Wann eine Kur sinnvoll ist und wie sie beantragt wird

Langjährige private Pflege, schwierige Pflegeverhältnisse und eine ausgeprägte Mehrfachbelastung können dazu führen, dass eine Pflegeperson körperlich oder psychisch so angeschlagen ist, dass eine punktuelle Entlastung für die eigene Erholung nicht mehr ausreicht. In einem solchen Fall kann es notwendig werden, eine stationäre Kur zu beantragen, um die eigene Gesundheit wiederherzustellen. Im folgenden Text erfahren Sie, wann dies Sinn ergibt, wohin Sie sich wenden können und wie Sie die nötigen Schritte einleiten.

Die Verhinderungspflege – Wo greift sie und wie nutzt man sie?

Die Verhinderungspflege – Wo greift sie, wie nutzt man sie?

Jeder pflegende Angehörige ist einmal vorübergehend nicht in der Lage, die notwendige Pflege durchzuführen. Vielleicht gibt es beruflich ein eng getaktetes Projekt, das alle Ressourcen bindet, oder es gibt private oder gesundheitliche Gründe, die zu einem Engpass in der häuslichen Pflegesituation führen. Mit Hilfe der Verhinderungspflege wird es Ihnen gelingen, die Pflege Ihres Angehörigen für den betroffenen Zeitraum umzuorganisieren. Wir zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Den Wohnraum anpassen – für mehr Sicherheit und Lebensqualität

Den Wohnraum anpassen – für mehr Sicherheit und Lebensqualität

Pflegebedürftige Menschen verbringen mehr Zeit zuhause als Gesunde. Der Wohnraum wird automatisch wichtiger und sollte daher an die veränderte Lebenssituation angepasst sein. In den meisten Fällen sind schon kleinere Veränderungen hilfreich, um das Alltagsleben zu erleichtern und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Häufig werden aber keine oder zu wenig Maßnahmen ergriffen und die Lebensqualität von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen leidet unnötig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schwachstellen im Wohnraum identifizieren und auch gleich beheben können.

Tagespflege: Ein wertvolles Entlastungsangebot

Die Tagespflege: Ein wertvolles Entlastungsangebot für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige sind oft viele Jahre einer Doppelbelastung ausgesetzt. Sie müssen ihr eigenes Leben organisieren und zusätzliche Verantwortung für einen Pflegebedürftigen tragen. Wir erklären Ihnen, wie Sie mit Hilfe der Tagespflege regelmäßig Zeit für Ihre eigenen Aufgaben und Bedürfnisse finden, ohne dabei Ihren Angehörigen zu vernachlässigen. Sie erfahren, für wen die Tagespflege geeignet ist, wie sie konkret aussieht und wo man sie beantragt.

Das Pflegeheim: So wählen sie eine passende Einrichtung

Das Pflegeheim: So wählen Sie eine passende Einrichtung

In bestimmten Fällen kann die Pflege eines Angehörigen zuhause nicht mehr geleistet werden. Wir helfen Ihnen, eine solche Situation gut zu meistern und das Pflegeheim zu finden, das sowohl den Bedürfnissen des pflegebedürftigen Menschen als auch denen des betroffenen Angehörigen gerecht wird. So müssen Sie als Angehöriger kein schlechtes Gewissen haben, und der Pflegebedürftige muss sich nicht abgeschoben fühlen.

Der Pflegedienst: Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Der Pflegedienst: Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Als Angehöriger eines pflegebedürftigen Familienmitglieds sind Sie häufig mit Aufgaben konfrontiert, die Sie nicht unmittelbar und alleine lösen können. Je kurzfristiger sich eine Pflegesituation einstellt, desto wichtiger ist eine schnelle und professionelle Unterstützung. Ein ambulanter Pflegedienst ist hier der richtige Ansprechpartner. Doch wie findet man den passenden Anbieter für die eigene Situation? Wir zeigen Ihnen, wie Sie bei Ihrer Suche konkret vorgehen können und wie es Ihnen gelingt, verschiedene Anbieter richtig zu bewerten.

Tages- und Nachtpflege: Ein paar Stunden Pause vom Pflegealltag

Tages- und Nachtpflege: Ein paar Stunden Pause vom Pflegealltag

Die Pflege eines Angehörigen kostet viel Zeit und Kraft. In der Tages- und Nachtpflege kümmern sich Profis für einige Stunden pro Woche um Pflegebedürftige, die ansonsten zu Hause versorgt werden. Davon profitieren Pflegende und Pflegebedürftige. Die Pflegeversicherung bezuschusst diese sogenannte teilstationäre Versorgung zusätzlich zu Pflegegeld & Co.

Kurzzeitpflege: Vorübergehend im Pflegeheim leben

Kurzzeitpflege: Vorübergehend im Pflegeheim leben

Können Pflegebedürftige vorübergehend nicht zu Hause versorgt werden, bietet sich die Kurzzeitpflege an: Das Wohnen im Heim für einige Wochen. Die Pflegeversicherung zahlt für bis zu acht Wochen im Jahr einen Zuschuss. Nach einer Krankheit oder einem Unfall können auch Personen ohne Pflegegrad die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Dann zahlt die Krankenkasse.

Verhinderungspflege: Vorübergehende Vertretung für Angehörige

Verhinderungspflege: Vorübergehende Vertretung für Angehörige

Auszeiten sind wichtig – auch für pflegende Angehörige. Die Pflegeversicherung zahlt deshalb Zuschüsse für eine Vertretung. Die Höhe hängt davon ab, ob eine Privatperson (Verwandte, Freunde) oder ein Profi (Pflegedienst) kommt. Insgesamt können Sie das Extrageld für die sogenannte Verhinderungspflege bis zu sechs Wochen pro Jahr erhalten.

Leistungsbetrag: Zuschuss für Pflegeheim & Co

Leistungsbetrag: Zuschuss für Pflegeheim & Co

Wenn die Versorgung zu Hause nicht (mehr) möglich ist, ziehen viele Pflegebedürftige in ein Heim. Das kann eine gute Entscheidung sein, zumal die Pflegeversicherung einen Teil der Kosten mit dem Leistungsbetrag übernimmt. Auch alternative Wohnformen mit Pflege lassen sich damit finanzieren.