elektronische Patientenakte

Elektronische Patientenakte (ePA)

elektronische Patientenakte

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Frage an den Experten für Digitalisierung bei der UPD: Ich leide an Multipler Sklerose und muss deshalb viele verschiedene Ärzte aufsuchen. Es ist für mich sehr mühsam, jedem neuen Arzt meine Krankengeschichte zu erzählen, und manchmal habe ich auch Angst, etwas zu vergessen, was für meine Behandlung wichtig sein könnte. Manche Ärzte wollen meine Akte auch nicht herausgeben. Ich habe gehört, dass ich eine elektronische Patientenakte bekommen kann, mit der alles einfacher wird. Stimmt das? Und sind meine Daten dann sicher? Weiterlesen

Widerspruch MDK-Gutachten

Pflegegrad abgelehnt: Widerspruch gegen das MDK-Gutachten

Widerspruch MDK-Gutachten

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Ob Ihr pflegebedürftiger Angehöriger Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung hat, bekommen Sie heraus, wenn Sie einen Antrag auf Feststellung eines Pflegegrades beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) stellen. Alles Wissenswerte dazu finden Sie in den beiden Beiträgen Pflegegrad beantragen: Erste Schritte (Teil 1) und Pflegegrad beantragen: So stellen Sie den Antrag auf Pflegegrad (Teil 2). Dort finden Sie auch eine Vorlage für einen Antrag als kostenlosen Download. Doch was können Sie tun, wenn Ihr Antrag auf den Pflegegrad abgelehnt wird?

Wie die Begutachtung durch die Pflegekasse abläuft

Nachdem die Pflegekasse Ihren Antrag erhalten hat, meldet sich der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK; bei gesetzlich Versicherten) oder Medicproof (bei privat Versicherten) bei Ihnen, um einen Besuchstermin zu vereinbaren. Dieser Besuch dient dazu, die pflegebedürftige Person in ihrem Wohnumfeld zu begutachten. So kann man sicherer feststellen, wie selbstständig jemand noch ist und bei welchen Tätigkeiten Ihr Angehöriger Unterstützung braucht.

Tipp

Auf diesen Besuch sollten Sie sich vorbereiten und vorhandene medizinische Unterlagen bereithalten, wie zum Beispiel Arztbriefe, Therapieberichte, Krankenhausbefunde oder sozialmedizinische Gutachten.

Was Sie über den Pflegegrad-Bescheid wissen sollten

Das Gutachten wird an die Pflegekasse weitergeleitet, zusammen mit einer Empfehlung für den Pflegegrad. Sie bekommen dann innerhalb von 25 Tagen einen Leistungsbescheid und das Pflegegutachten zugeschickt. Die gesetzliche Frist dafür beträgt 5 Wochen ausgehend vom Posteingang bei der Pflegekasse. Falls die Kasse länger braucht, steht Ihnen eine Entschädigung von 70 Euro pro angefangener Woche Verzögerung zu.

Wird der Pflegegrad für Ihren Angehörigen genehmigt, werden die Leistungen rückwirkend bewilligt. Das heißt, Sie können damit rechnen, dass Pflegesachleistungen, Hilfsmittel, Pflegegeld etc., die vom Zeitpunkt der Antragstellung an nötig waren, entsprechend des Pflegegrades bezuschusst bzw. bezahlt werden.

Wie Sie Widerspruch gegen das MDK-Gutachten einlegen

Wenn Ihr Antrag auf den Pflegegrad abgelehnt wird, können Sie Widerspruch dagegen einlegen. Das gleiche gilt, falls der festgestellte Pflegegrad nicht dem entspricht, den Sie für angemessen halten.

Tipp

Das Gutachten ist immer eine Momentaufnahme. Wenn Ihr Angehöriger am Tag der Begutachtung ungewöhnlich fit war oder einen besonders rüstigen Eindruck vermitteln wollte, lassen Sie dies am besten in die Begründung des Widerspruchs einfließen.

Für den Widerspruch haben Sie 4 Wochen Zeit. Bereiten Sie ihn gut vor, damit Sie die passenden Argumente finden. Gehen Sie dabei am besten schrittweise vor:

1. Lesen Sie das Gutachten gut durch und prüfen Sie, ob alles korrekt dargestellt ist. Prüfen Sie dabei:

  • Wurde der Grad der Selbstständigkeit richtig berechnet?
  • Stimmt die Gewichtung der Punkte?
  • Wurden die Punkte richtig addiert?

Tipp

Alles Wissenswerte zur Begutachtungspraxis des MDK finden Sie im kostenlosen E-Book zum MDK-Besuch. Abonnieren Sie unseren Newsletter und wir schenken es Ihnen.


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2. Fordern Sie aktuelle Arztberichte an, falls diese am Tag der ersten Begutachtung noch nicht vorlagen und legen Sie sie Ihrem Widerspruchsschreiben bei.

3. Nutzen Sie unseren Kurzcheck oder den Selbsteinschätzungsbogen im E-Book, um den Grad der Selbstständigkeit Ihres Angehörigen besser einschätzen zu können. Das kann eine gute Argumentationshilfe beim Verfassen des Widerspruchschreibens sein.

4. Lassen Sie sich in einem Pflegestützpunkt beraten oder bitten Sie den ambulanten Pflegedienst darum, Ihnen beim Widerspruch behilflich zu sein.

Tipp

Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Pflegegrade 4 oder 5 abgelehnt wurden, da für die Widerspruchsbegründung professionelle medizinische und pflegerische Kenntnisse gefragt sind.

5. Verfassen Sie den Widerspruch schriftlich.

Achtung

Denken Sie daran, dass auch der Widerspruch von der pflegebedürftigen Person selbst oder ihrem gesetzlichen Betreuer unterschrieben werden muss.

Tipp

Nutzen Sie diesen Musterbrief zum Widerspruch (##Link). Sie können ihn kostenlos herunterladen.

6. Versenden Sie den Widerspruch als Einschreiben mit Rückschein oder als Fax (heben Sie den Sendebericht auf!). Sie können den Widerspruch auch direkt in einer Geschäftsstelle der Pflegekasse abgeben. Notieren Sie sich dazu am besten das Datum und den Gesprächspartner.

Nach dem Widerspruch erstellt der MDK ein zweites Gutachten und gibt eine neue Pflegegrad-Empfehlung ab. Kommt dabei das gleicher heraus wie zuvor, haben Sie die Möglichkeit vor dem Sozialgericht gegen den Bescheid zu klagen. Wenn Sie überlegen, eine Klage einzureichen, empfiehlt sich zuvor ein Gespräch mit einem Pflegesachverständigen.

Über die Autorin

Silke Jäger ist freie Journalistin und Texterin für Gesundheitsinformationen.

Pflegerecht

Ärztliche und pflegerische Behandlungsfehler

Pflegerecht

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Frage an die Juristin: Vor einiger Zeit bin ich schwer an einer Lungenentzündung erkrankt. Diese wurde mit einem Antibiotikum behandelt – gleichzeitig habe ich Schmerzmittel bekommen und etwas zur Entwässerung. Seitdem höre ich nur noch ganz schlecht, und es hat sich schließlich herausgestellt, dass die drei Medikamente alle mein Hörvermögen geschädigt haben. Nun frage ich mich, ob die Ärzte das nicht hätten wissen müssen. Was kann ich im Falle eines Behandlungsfehlers tun?

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Pflegerecht

Vorsorge – Streitigkeiten zwischen Kindern vorbeugen

Pflegerecht

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Offen über Wünsche und Vorstellungen mit den Kindern zu sprechen, kann Streitigkeiten verhindern.

Frage an die Juristin

„Ich bin 75 Jahre alt und hatte kürzlich einen leichten Schlaganfall. Nun möchte ich für den Fall vorsorgen, dass es mir vielleicht nach einem weiteren Schlaganfall nicht mehr so gut gehen wird und ich keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann. Ich habe zwei Kinder, die in einem solchen Fall für mich entscheiden sollen, sich aber ständig in die Haare kriegen. Ich möchte gern vermeiden, dass sie sich später streiten und es vielleicht sogar vor Gericht geht, wenn sie sich nicht einigen können. Was kann ich tun?“ Weiterlesen

Rechtlicher Betreuer

Rechtliche Betreuung: Hilfe in besonderen Lebenslagen

Rechtlicher Betreuer

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Manche Menschen können ihre Angelegenheiten dauerhaft oder nur vorübergehend nicht mehr alleine regeln. Helfen können in dieser Situation rechtliche Betreuerinnen und Betreuer. Was es bedeutet, rechtlich betreut zu werden, und welche Aufgaben rechtliche Betreuerinnen und Betreuer  übernehmen, hat der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen in einer  Übersicht zusammengestellt. Weiterlesen

Patientenverfügung

Mein Fuß muss immer rausgucken

Patientenverfügung

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Was zeichnet unser Leben aus? Wie sieht unser Alltag aus? Was ist uns wichtig, wenn wir gepflegt werden müssen? Die Antworten auf diese Fragen hat Prof. Dr. Angelika Zegelin in einer ganz persönlichen Verfügung verfasst, um die letzte Lebensphase mitzugestalten. Weiterlesen

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Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung: So sorgen Sie gut vor

Vorsorge

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Wer frühzeitig persönliche Wünsche festlegt, hat für den Ernstfall vorgesorgt – und entlastet die Angehörigen ungemein. Weiterlesen

Pflegerecht

Ärztliche Zweitmeinung

Pflegerecht

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Frage an die Juristin: Ich habe wegen einer chronischen Mandelentzündung starke Beschwerden. Deswegen will mein Arzt mir nun die Mandeln entfernen. Ich bin unsicher, ob das wirklich nötig ist, traue mich aber nicht, zu einem anderen Arzt zu gehen. Mein Arzt hat auch nichts davon gesagt, ob ich noch einen weiteren Arzt befragen darf. Ich habe große Bedenken bei dem Eingriff. Können Sie mir weiterhelfen?

 

Wann und bei welchen Eingriffen?

Es ist eine Situation, in der sich viele schon einmal befunden haben: Die Ärztin oder der Arzt schlägt eine bestimmte Behandlung vor, doch man ist sich nicht sicher, ob das der richtige Weg ist. Gerade wenn es dabei um eine Operation geht, sind viele verunsichert. Sie fragen sich, ob die OP wirklich erforderlich ist, da sie mögliche Folgen des Eingriffs oder Komplikationen fürchten. In diesen Fällen kann es ratsam sein, eine weitere Ärztin oder einen weiteren Arzt nach einer zweiten Meinung zu fragen.

In welchen Fällen man den Gang zu einer weiteren Ärztin oder einem weiteren Arzt auf sich nehmen möchte, sollte jede Patientin bzw. jeder Patient für sich persönlich entscheiden. Bei bestimmten Eingriffen empfiehlt es sich jedoch besonders, eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen: Für manche Eingriffe ist bekannt, dass sie häufig auch in Situationen angewendet werden, in denen sie nicht angezeigt sind oder ihr Nutzen zweifelhaft ist. Dies gilt z. B. für Rückenoperationen, Spiegelungen des Kniegelenks oder Herzkatheter-Interventionen.
Auch der Umfang und die Art des Eingriffs spielen bei der Entscheidung eine Rolle. Besonders bei unumkehrbaren oder gravierenden Eingriffen, die das Leben nachhaltig verändern können, ist der Wunsch nach einer ärztlichen Zweitmeinung häufig groß. Hierzu zählen bspw. Gelenkersatz-Operationen oder Amputationen.

Möchte die Ärztin oder der Arzt ein Verfahren anwenden, für das die Patientin oder der Patient selbst einen hohen Teil der Kosten aufbringen müsste, kann es ebenfalls sinnvoll sein, eine Zweitmeinung einzuholen. In diesen Fällen ist es hilfreich, sich über Behandlungsalternativen zu informieren, die die Krankenkasse übernimmt, und sich zu erkundigen, ob der Nutzen des vorgeschlagenen Verfahrens wissenschaftlich belegt ist.

Gibt es ein Recht auf eine ärztliche Zweitmeinung?

Jede Patientin und jeder Patient hat ein Recht auf eine zweite Einschätzung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Diese kann aus der freien Arztwahl resultieren oder aber daraus, dass für bestimmte Eingriffe das sogenannte Zweitmeinungsverfahren vorgesehen ist. Wer gesetzlich krankenversichert ist, hat die freie Arztwahl. Bei jedem Gesundheitsproblem – mag es auch noch so klein sein – kann eine zweite Ärztin oder ein zweiter Arzt befragt werden. Dabei sollte die Ärztin oder der Arzt allerdings nur dann innerhalb eines Quartals gewechselt werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Es gibt jedoch auch Eingriffe, in denen die Patientin oder der Patient ein Recht auf ein besonderes Verfahren hat: Nämlich dann, wenn ein strukturiertes Zweitmeinungsverfahren zur Anwendung kommt, für das die Voraussetzungen gesetzlich klar geregelt sind. Wird einer Patientin oder einem Patienten ein solcher Eingriff empfohlen, ist die Ärztin oder der Arzt dazu verpflichtet, die Versicherte oder den Versicherten über ihr bzw. sein Recht, eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einholen zu können, aufzuklären. U. a. darf in diesem mündlichen Aufklärungsgespräch der Hinweis auf die Informationsangebote über geeignete Leistungserbringer nicht fehlen. Ergänzend kann die Ärztin oder der Arzt auf Unterlagen Bezug nehmen, die die oder der Versicherte in Textform erhält. Außerdem muss die Ärztin oder der Arzt die Patientin oder den Patienten auf ihr bzw. sein Recht aufmerksam machen, Kopien der Patientenakte zu erhalten, damit die zweite Ärztin oder der zweite Arzt sich anhand dieser eine Meinung bilden kann.

Zu beachten ist, dass die Ärztin oder der Arzt die Versicherte oder den Versicherten in der Regel mindestens zehn Tage vor dem geplanten Eingriff aufklären muss; in jedem Fall aber so rechtzeitig, dass die oder der Versicherte sich noch gut überlegen kann, ob sie oder er eine Zweitmeinung einholen möchte. Für die Versicherte oder den Versicherten ist das Verfahren freiwillig. Zurzeit ist dieses Verfahren bei einer Gebärmutterentfernung, einer Mandeloperation (Gaumen- oder Rachenmandeln) oder einer Schulterarthroskopie vorgesehen. Künftig ist auch bei geplanten Amputationen infolge eines diabetischen Fußsyndroms ein Zweitmeinungsverfahren möglich.

Wie sollte am besten vorgegangen werden?

Plant die Ärztin oder der Arzt einen Eingriff, der unter das Zweitmeinungsverfahren fällt, sollten Betroffene ihre Ärztin oder ihren Arzt auf deren Aufklärungspflicht ansprechen. Entscheiden sich die Betroffenen, eine Zweitmeinung einzuholen, sollte eine geeignete Ärztin oder ein geeigneter Arzt gesucht werden. Dabei greift das Recht, für die Zweitmeinung eine Ärztin oder einen Arzt zurate zu ziehen, die oder der eine besondere Qualifikation vorweist, also besondere Fachkenntnisse und Erfahrungen in dem Gebiet aufweist und speziell für das Zweitmeinungsverfahren zertifiziert ist. Die genauen Anforderungen sind für jedes einzelne Verfahren festgelegt. Eine Liste der Ärztinnen und Ärzte, die für die Zweitmeinung qualifiziert sind, finden Betroffene unter www.116117.de/de/zweitmeinung.php. Besonders zu beachten ist, dass die ausgewählte Ärztin oder der ausgewählte Arzt nicht in derselben Praxis oder Klinik wie die erste Ärztin oder der erste Arzt arbeiten darf. Auch in dem Krankenhaus, in dem der Eingriff stattfinden soll, darf die Ärztin oder der Arzt nicht tätig sein.

 

Haben auch Sie Fragen zur ärztlichen Zweitmeinung?

Die juristische Leiterin Heike Morris und das Team der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) beraten Sie gern. Wir leiten Ihre Fragen an die UPD weiter. Mail: hidajete.gashi@bibliomed.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht jede Frage veröffentlichen können. Wir bemühen uns in diesen Fällen um eine individuelle Beantwortung Ihrer Frage durch die UPD.

Gern können Sie sich auch direkt an das Beratungsteam der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden. Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Ratsuchenden unter der Rufnummer 0800 011 77 22 an 80 Stunden in der Woche zur Verfügung. Mehr Informationen über die UPD finden Sie unter www.patientenberatung.de.

 

Im nächsten Schritt sollte die Patientin oder der Patient mit der ausgewählten Ärztin oder dem ausgewählten Arzt einen Termin vereinbaren. Spätestens jetzt sollte sie oder er von der ersten Ärztin oder dem ersten Arzt die Patientenakte anfordern und an die ausgewählte Ärztin oder den ausgewählten Arzt übersenden. Alternativ kann diese direkt von der ersten Praxis an die neue Ärztin oder den neuen Arzt übersendet werden. Vor allem Unterlagen wie Röntgenbilder, die die Ärztin oder der Arzt dann genau prüfen wird, sind wichtig für den Termin. Während des vereinbarten Gesprächs wird die Ärztin oder der Arzt dann alle offenen Fragen mit der Patientin oder dem Patienten klären. Eine zweite Untersuchung ist in aller Regel nicht mehr erforderlich.

Am Ende gibt die Ärztin oder der Arzt ihre bzw. seine Einschätzung ab: Hält sie oder er den Eingriff ebenfalls für sinnvoll oder schlägt sie oder er eine andere Behandlung vor? Wenn das Ergebnis von der ersten Empfehlung abweicht, sollten die Betroffenen sie oder ihn bitten, das Ergebnis schriftlich zusammenzufassen. Dieses können Patientinnen oder Patienten dann an ihre erste Ärztin oder ihren ersten Arzt übersenden.

Wer übernimmt die Kosten?

Ist ein Eingriff geplant, bei dem gesetzlich Versicherte Anspruch auf ein Zweitmeinungsverfahren haben, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Verfahren. Auch die Kosten für die Übersendung der Unterlagen oder Anfertigung der Kopien ist für Betroffene kostenlos.

 

 

Über die Autorin

Heike Morris ist juristische Leiterin der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

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