Parkinson

Welt-Parkinson-Tag: Die Krankheit verstehen

Parkinson

Gett Images/sandra standbridge

08.04.2021 – Die Parkinson-Krankheit ist nach Alzheimer die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Im Durchschnitt erkranken Personen im Alter von etwa 60 Jahren an Parkinson. Dem Ausbruch gehen aber nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) vermutlich jahrzehntelange Veränderungen im Körper voraus. Das Risiko einer Parkinson-Erkrankung liegt für Männer bei 2,0 % und für Frauen bei 1,3%.

Welt-Parkinson-Tag informiert

Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages veranstaltet die Parkinson Stiftung am Mittwoch, 14. April 2021, gemeinsam mit Partnern und Unterstützern einen kostenfreien, digitalen Informationstag, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Erkrankten hinzuweisen und konkrete Ansätze in Therapie und Forschung aufzuzeigen.

Symptome von Parkinson

Charakteristisch für die Parkinson-Krankheit ist nicht nur das Zittern (Tremor), weitere Bewegungsstörungen wie Steifheit der Muskeln (Rigor), verlangsamte Bewegungen (Bradykinesie) und Gleichgewichtsstörungen kommen hinzu.

Zusätzliche Symptome können das „Einfrieren“ von Bewegungen (Freezing) sein, Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken, Störungen der vegetativen Funktionen (z.B. Blutdruckregulation), Schlafstörungen, Depressionen und geistige Beeinträchtigungen bis hin zur Demenz.

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Diagnose und Therapie

Bei Verdacht auf Vorliegen einer Parkinson-Krankheit sollten Betroffene von einem Spezialisten für Bewegungsstörungen untersucht werden, rät die DPG, um sie von ähnlichen Krankheitsbildern zu unterscheiden.

Die wichtigsten Anzeichen seien eine anfänglich einseitig ausgeprägte Bewegungsverlangsamung und ggf. Zittern in Ruhe.

Eine Therapie beruhe wesentlich auf dem Ausgleich des Mangels am Botenstoff Dopamin durch Medikamente. Mit der Einnahme von L-Dopa (Levodopa) z. B. ließen sich Parkinson-Symptome „deutlich verbessern“. Auch eine Kombination verschiedener Präparate verspreche „eine möglichst lange und gute Wirksamkeit bei geringstmöglichen Nebenwirkungen“.

Die DPG betont:

„Im Zusammenspiel mit Physiotherapien und weiteren aktivierenden Maßnahmen bewirken die Medikamente, dass Patienten über Jahre hinweg eine gute Lebensqualität haben.“

Gleichwohl könne das Fortschreiten der Grunderkrankung momentan noch nicht aufgehalten werden. Die Suche nach ursächlichen Therapien habe in der Parkinsonforschung deshalb oberste Priorität.

 

 

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Demenz_Migrationshintergrund

Informationen über Demenz in arabischer Sprache

Demenz_Migrationshintergrund

Getty Images/Ergin Yalcin

01.04.2021 – Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bietet Informationen rund um Demenz jetzt auch in Arabisch an. Denn ein Angebot in der eigenen Muttersprache erleichtere das Verstehen und helfe, die nächsten Schritte zu planen, teilte die Gesellschaft mit

Informationen zu Demenz für Angehörige

Eine eigene Internetseite richtet sich an Familien, die von Demenz betroffen sind und einen Migrationshintergrund haben. Auch die eingebundenen Erklärfilme zu Themen wie „Was ist Demenz?“ oder „Kommunikation und Umgang“ sind ab sofort auf Arabisch verfügbar.

Das Portal bietet grundlegende Informationen über Demenz darüber hinaus in türkischer, polnischer, russischer und englischer Sprache an.

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Informationen zu Demenz und Kultursensibilität für Fachpersonal

Die Internetseite richtet sich zusätzlich an alle in der Beratung und in der Altenhilfe Tätigen. Sie erhalten hier Informationen und Materialien über Demenz, Migration und Kultursensibilität.

Schätzungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zufolge leben in Deutschland etwa 100.000 Menschen mit Migrationshintergrund, die eine Demenz haben. Sie und ihre Familien bräuchten Beratung, Hilfe und Unterstützung.

Daher sei es dringend notwendig, dass sich die Altenhilfe auch auf die Bedürfnisse und Wünsche dieser Zielgruppe einstelle.

Die Übersetzung ins Arabische erfolgte mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

gesunde Ernährung

Ernährung bei Diabetes im Alter: Erkennen durch Hinsehen

gesunde Ernährung

GettyImages/ Chinnapong

Diabetes ist eine komplexe Erkrankung, die mit zahlreichen Gefährdungen für ältere Menschen einhergeht. Können sie die Therapie nicht mehr eigenständig umsetzen, benötigen sie Hilfe von ihren Angehörigen. Vor allem auf die Ernährung sollte ein besonderes Augenmerk geworfen werden. Weiterlesen

Herzinfarkt

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Fünf Fragen zum Herzinfarkt

Herzinfarkt

Freepik.com

Ein Herzinfarkt trifft in Deutschland jedes Jahr rund 300.000 Menschen. Wir erklären die wichtigsten Warnsignale, Ursachen sowie Behandlungsmöglichkeiten und erläutern, wie Sie in einer Notsituation am besten handeln. Weiterlesen

Sepsis

Sepsis erkennen heißt Leben retten – bundesweite Kampagne gestartet

Sepsis

Getty Images/KATERYNA KON/SCIENCE PHOTO LIBRARY

18.02.2021 – Alle 7 Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an einer Sepsis, der sog. Blutvergiftung. Damit ist Sepsis die dritthäufigste Todesursache in Deutschland, nach Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Krebserkrankungen.

Bundesweite Kampagne gestartet

Betroffene, die eine Sepsis überstehen, leiden oft an schweren Folgeschäden. Dabei wären 15.000 bis 20.000 Todesfälle im Jahr sowie viele Folgeschäden vermeidbar, wenn u. a. die Bevölkerung besser über die Erkrankung Bescheid wüsste.

Diese Aufklärungsarbeit will die neue Kampagne “Deutschland erkennt Sepsis” vorantreiben, die am Dienstag gestartet ist. Initiatorin ist Ruth Hecker, Anästhesistin, Beauftragte für Patientensicherheit an der Universitätsmedizin Essen und Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS).

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Auch COVID-19 kann eine Blutvergiftung auslösen

“Die Sepsis ist ein Notfall, frühzeitiges Erkennen und Behandeln rettet Leben”, betont Hecker.

Auch COVID-19 könne eine Sepsis auslösen:

“Viele Patienten, die sich mit einer scheinbar unkomplizierten COVID-19-Erkrankung zu Hause kurieren wollen, erkennen nicht rechtzeitig, wenn diese in eine Sepsis übergeht. Ein plötzliches extremes Krankheitsgefühl, hoher Puls, Fieber, Verwirrtheit oder Schüttelfrost sind ein Fall für das Krankenhaus oder den Notarzt.”

Eine Blutvergiftung schädigt die körpereigene Abwehrreaktion gegen eine Infektion das eigene Gewebe und die eigenen Organe.

Jeden kann es treffen

Oft seien es Alltagssituationen, wie eine verdreckte Schürfwunde oder eine verschleppte Grippe, die unbehandelt eine Sepsis hervorriefen.

Die Symptome einer Sepsis sollten deshalb Heckers Ansicht nach in der breiten Bevölkerung ebenso gut bekannt werden, wie die Warnzeichen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.

Anzeichen erkennen

Beim Vorliegen oder Verdacht auf eine Infektion muss beim Auftreten eines der folgenden Symptome dringend eine ärztliche Abklärung erfolgen:

  • Verwirrtheit, Desorientiertheit
  • Kurzatmigkeit, schnelle Atmung
  • schneller Puls, Herzrasen
  • Fieber, Schüttelfrost
  • feuchte Haut, Schwitzen, Schwäche
  • Schmerzen, starkes Unwohlsein

Was Sie außerdem über Sepsis wissen sollten, fasst diese kostenfreie APS-Broschüre übersichtlich zusammen.

Weitere Partnerorganisationen der Kampagne sind die Sepsis-Stiftung, die Deutsche Sepsis-Hilfe und der Sepsis-Dialog der Universität Greifswald.

 

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Podcast_Hirn_Heinrich

Podcast informiert über Demenz und Parkinson

Podcast_Hirn_Heinrich

DZNE und Getty Images/Christian Horz/EyeEm

02.02.2021 – Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hat einen Wissenspodcasts ins Leben gerufen. Der Podcast befasst sich mit Themen wie Demenz bzw. Alzheimer und Parkinson.

Wissenspodcast mit Moderatorin Sabine Heinrich 

Im Podcast “Hirn & Heinrich” unterhält sich TV- und Radio-Moderatorin Sabine Heinrich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über das menschliche Gehirn, dessen wundersame Fähigkeiten, was es bedeutet, wenn diese nachlassen, und spricht auch mit Betroffenen.

Neue Therapieansätze und Tipps für Angehörige im Fokus

Welche Krankheitsmechanismen und -ursachen sind bekannt? Was versprechen neue Therapieansätze? Was kann jeder selbst tun, um Krankheitsrisiken zu senken und möglichst lange fit im Kopf zu bleiben? Wie lässt sich die Lebensqualität von Patientinnen, Patienten und Angehörigen verbessern?

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

 

Antworten auf diese Fragen geben die ca. 30 Minuten langen Episoden.

Jede Folge hat dabei einen eigenen Schwerpunkt: das Gedächtnis, Alzheimer, Parkinson, die Vielfalt von Demenz oder Pflege.

Das DZNE ist eine von Bund und Ländern geförderte Forschungseinrichtung für neurodegenerative Erkrankungen. Das Institut zählt zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen für Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems.

Jeden Monat gibt es eine neue Folge.

Der Podcast ist verfügbar über z. B. Spotify, Deezer, Apple Podcasts oder direkt über die DZNE-Seite.

 

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Frau mit Brustschmerzen

Herzinsuffizienz-Therapie: Herzschwäche richtig behandeln

 

Frau mit Brustschmerzen

iStock.com | patrickheagney

Herzschwäche kann nicht nur, sondern sollte in jedem Fall behandelt werden. Je früher, desto besser. Denn findet der Arzt schnell die Ursache der Erkrankung heraus, kann eine gezielte Herzinsuffizienz-Therapie die Beschwerden mindern und Langzeitfolgen minimieren oder herauszögern. Wie der Arzt Herzschwäche behandeln kann und was Betroffene unterstützend selbst tun können, möchten wir Ihnen in diesem Artikel aufzeigen.
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Demenz

Demenz: Hausärzte sollen stärker auf Beratungsangebote hinweisen

Demenz

Getty Images/Maskot

12.01.2021 – Die Bundesregierung will Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen stärker unterstützen. Eine gute medizinische und pflegerische Versorgung sowie die Einbindung in verlässliche Angebote für Unterstützung und Beratung im sozialen Nahbereich seien wichtig, um ein selbstständiges Leben und Teilhabe zu ermöglichen.

Giffey und Spahn wenden sich an Hausärzte

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben deshalb Hausärztinnen und Hausärzte am Montag in einem Brief darum gebeten, an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen auf spezielle Informationsangebote des Bundes und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hinzuweisen.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

 

Insbesondere, weil Demenz bislang noch nicht ursächlich behandelt oder geheilt werden könne, will die Bundesregierung die Gesellschaft für das Thema Demenz weiter sensibilisieren.

Dazu heißt es in dem Brief:

„Als Hausärztinnen und Hausärzte nehmen Sie, gemeinsam mit Ihren Praxisteams, in diesem System eine bedeutsame Rolle ein. Sie sind häufig der erste Kontakt der Betroffenen zum professionellen medizinischen Versorgungsnetz. Sie kennen oft auch die Lebensgeschichte und die Angehörigen und wissen, worauf es über die medizinischen Aspekte der Erkrankung hinaus ankommt. Dies alles ist für den weiteren Krankheitsverlauf von großer Bedeutung. Sie legen die Grundsteine für die folgende Begleitung der Betroffenen und stimmen dies mit ihnen ab.“

Wichtige Telefonnummern für Demenz- und Alzheimerberatung

Hausärztinnen und Hausärzte sollten deshalb Angehörige auf das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hinweisen. Sie ist unter der Festnetznummer 030 – 259 37 95 14 erreichbar.

Bei Fragen zur Pflegeversicherung könnten sich Angehörige an das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums unter der Nummer 030 – 340 60 66 02 wenden.

Eine spezielle Informations- und Austauschplattform sei zudem der „Wegweiser Demenz“ des Bundesfamilienministeriums.

Bestandteil der Nationalen Demenzstrategie

Das Schreiben steht im Zusammenhang mit der Nationalen Demenzstrategie, die im Herbst 2020 von Spahn, Giffey, Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) sowie von 57 Verbänden unterzeichnet wurde.

Mit der Unterschrift haben sie sich dazu verpflichtet, insgesamt 160 Maßnahmen einzuhalten, mit denen die Bevölkerung über die Demenz informiert und die Krankheit stärker entstigmatisiert werden soll.

 

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Inkontinenz

Inkontinenz: So schützen Sie bestmöglich die Haut

Inkontinenz

Getty Images/master1305

 

Bei einer Harn- und Stuhlinkontinenz kann es leicht zu Hautirritationen kommen. Eine gute Pflege ist besonders wichtig, um die Haut zu schützen und intakt zu halten – von der sanften Reinigung der Haut über die richtigen Inkontinenzprodukte bis zu geplanten Toilettengängen. Weiterlesen

Schlaganfall

Verständliche Informationen rund um den Schlaganfall

Schlaganfall

Getty Images/KATERYNA KON/SCIENCE PHOTO LIBRARY

15.12.2020 – Etwa 1,3 Mio. Menschen in Deutschland leben mit den Folgen eines Schlaganfalls, ca. zwei Drittel sind pflegebedürftig oder auf die Hilfe von Angehörigen angewiesen. Ein Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache sowie die häufigste Ursache für dauerhafte Invalidität im Erwachsenenalter.

Risikofaktoren für einen Schlaganfall erkennen

Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind z. B. Bluthochdruck, Zucker- und Fettstoffwechselstörungen oder Vorhofflimmern. Der Konsum von Genussmitteln wie Nikotin und Alkohol gehört ebenso dazu.

Je mehr einzelne Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen, desto höher ist das Gesamtrisiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Die meisten Risikofaktoren sind allerdings mit einem gesunden Lebensstil beeinflussbar und gut medizinisch zu behandeln.

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von “Angehörige pflegen” werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen. Einen kostenfreien Online-Pflegekurs gibt es auch zum Thema Schlaganfall.

 

Fundierte und gut verständliche Informationen rund um das Thema Schlaganfall bietet die Webseite Schlaganfallbegleitung. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzteschaft, Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Pflege stellt dort alles Wissenswerte zum Thema kostenfrei zur Verfügung.  

Sehr gute Heilungschancen bei schneller Behandlung

„Wer heutzutage einen Schlaganfall erleidet, hat bei schneller Behandlung sehr gute Heilungschancen. Dabei ist es essentiell wichtig, dass der Patient seine Therapie aktiv angeht. Wir nennen das Therapietreue. Vor diesem Hintergrund gehört es zu unserem Konzept, die Betroffenen ohne erhobenen Zeigefinger zu motivieren und ihnen Mut zu machen“, erläutert der Mitbegründer der Informationsplattform sowie Neurologe und Schlaganfall-Experte Hans Joachim von Büdingen.

2021 soll die Plattform erweitert werden, um sich z. B. einen fachlich formulierten Arztbericht in verständliche Sprache „übersetzen” zu lassen oder über eine App in Austausch mit Betroffenen und deren Angehörigen zu kommen.

 

 

Über die Autorin

Nadine Millich ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.