Krebs

Krebs: Früherkennung und Therapie nicht verzögern

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2.06.2020 – Die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und das Deutsche Krebsforschungszentrum haben vor zu spät diagnostizierten Krebserkrankungen gewarnt. So fänden während der Corona-Pandemie Abklärungs- und Früherkennungsuntersuchungen nicht wie gewohnt statt. Hinzu komme die Angst von Patientinnen und Patienten, sich bei einem Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt mit dem Virus zu infizieren, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Die Expertinnen und Experten rufen die Menschen dazu auf, auch während der Krise Ärztinnen und Ärzte sowie Kliniken aufzusuchen und Untersuchungstermine wahrzunehmen. „Krebs nimmt keine Rücksicht auf die Corona-Krise! Patienten sollten daher keinesfalls zögern, verdächtige Symptome abklären zu lassen“, so Professor Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums. „Wenn wir die Bugwelle an ausstehenden dringlichen Untersuchungen und aufgeschobenen Behandlungen weiterhin vor uns herschieben, dann müssen wir auch in Deutschland mit einer steigenden Zahl von krebsbedingten Todesfällen rechnen.“

 

Nicht verpassen: Pflegekasse übernimmt Kosten für Online-Pflegekurs

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen kostenfreien Schulungskurs. Die Kosten für den zertifizierten Online-Pflegekurs von „Angehörige pflegen“ werden von jeder Pflegekasse komplett übernommen.

Vorsichts- und Schutzmaßnahmen in Kliniken

Auch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) weist in einer Mitteilung darauf hin, dass die Angst vor Covid-19 nicht dazu führen dürfe, die Früherkennung oder die Durchführung wirksamer Therapien zu verzögern. Der DGHO zufolge beobachten deutsche Kliniken, dass Patientinnen und Patienten erst in sehr fortgeschrittenen Tumorstadien kämen.

„Natürlich können wir die Angst unserer Patientinnen und Patienten vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 verstehen“, so der Geschäftsführende DGHO-Vorsitzende und Direktor der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen, Professor Dr. Lorenz Trümper. In den Kliniken und Institutsambulanzen würden aber „alle notwendigen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen getroffen“ und es werde alles darangesetzt, „entsprechende Maßnahmen bezüglich des neuen Infektionsgeschehens in die gängigen Abläufe der Krebstherapie zu integrieren“, verdeutlicht Trümper.

Gemeinsamer Appell

Gemeinsam mit dem Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, und dem Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, appelliert auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an die Bevölkerung, Besuche bei Ärztinnen und Ärzten nicht aus Angst vor einer Covid-19-Infektion aufzuschieben. „Gehen Sie zum Arzt! Scheuen Sie sich nicht, bei Beschwerden eine Praxis und im Notfall ein Krankenhaus aufzusuchen!“

 

Über die Autorin

Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

Bewegungsfoerderung

Bewegungsförderung: Immer in Bewegung bleiben

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Körperliche Schwäche, Schmerzen, Angst zu stürzen – es gibt viele Gründe, warum sich Menschen immer weniger bewegen. Doch das kann gefährliche Folgen haben. Was Angehörige tun können, damit Bewegung wieder mehr Freude macht und so sicher wie möglich ist.  Weiterlesen

Mangelernaehrung

Mangelernährung: Gesund zunehmen

Mangelernaehrung

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Ob nach einer Operation, im Alter oder bei Krankheit – in manchen Phasen schmeckt das Essen einfach nicht, und es kommt ungewollt zu einem Gewichtsverlust. Wichtig ist in solchen Situationen, die Kalorien- und Nährstoffzufuhr bestmöglich zu fördern. Denn mit jedem Kilogramm mehr steigt auch die Lebensqualität. Weiterlesen

Schlaf

Schlafprobleme: 3 Tipps für einen gesunden Schlaf

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06.04.2020 – Viele Menschen haben Probleme mit dem nächtlichen Schlaf, leiden bspw. unter Schmerzen, unruhigen Beinen, nächtlichen Toilettengängen und psychischen Belastungen. Gefährdet sind dem Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) zufolge vor allem pflegebedürftige Personen, aber auch deren Angehörige können betroffen sein. Das ZQP hat online Tipps für einen gesunden Schlaf zusammengestellt.

Bewegung und Tageslicht

Im Fall von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten oder nächtlicher Unruhe empfiehlt das ZQP, möglichst auf einen Mittagsschlaf zu verzichten oder diesen nicht länger als eine halbe Stunde zu halten. Zudem könnte Bewegung im Freien den Schlaf unterstützen. Jenseits der Ruhezeiten sollte genügend Tageslicht in die Räume gelassen werden, um den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zu fördern. Schwere Mahlzeiten und große Trinkmengen vor dem Schlafengehen sollten vermieden werden.

Rituale schaffen

Auch Rituale vor dem Schlafengehen wie z. B.  Vorlesen oder ein warmes Fußbad könnten förderlich für den Schlaf sein, so ZQP-Pflegeexpertin Daniela Sulmann. Wenn Pflegebedürftige noch nicht müde seien, sollten sie nicht zum Zubettgehen gedrängt werden. Schlafmittel sollten „grundsätzlich nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, da sie Stürze und Inkontinenz begünstigen und abhängig machen können“, warnt Sulmann. Langfristig könnten sie mitunter sogar Schlafprobleme verstärken.

 

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Sich rechtzeitig Hilfe suchen

Neben den Pflegebedürftigen selbst könnten aber auch deren Angehörige – bspw. wegen des nächtlichen Hilfebedarfs oder der Sorge um die Gepflegten – unter Schlafproblemen leiden. „Das kann auf Dauer nicht nur zu Übermüdung und Gereiztheit führen, sondern auch die Pflegebeziehung belasten. Der umgekehrte Tag-Nacht-Rhythmus von Menschen mit Demenz ist Untersuchungen zufolge sogar ein häufiger Grund für den Umzug in ein Pflegeheim“, so Sulmann. Sie rät pflegenden Angehörigen, sich rechtzeitig Hilfe für die Pflege zu holen, z. B. durch Familienmitglieder oder einen ambulanten Pflegedienst.

Zwar sei zu anderen Zeiten als früher zu schlafen an sich nicht problematisch. „Bedenklich wird es aber, wenn eine über Wochen anhaltende unzureichende Schlafqualität oder -dauer zu Belastungen im Alltag führen – beispielsweise durch Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten“, so die Pflegeexpertin. Sie empfiehlt im Fall von länger anhaltenden Schlafproblemen rechtzeitig den Rat einer Ärztin oder eines Arztes einzuholen. Dies gelte ebenso für unregelmäßiges Schnarchen, Atemaussetzer oder zusätzlich zu den Schlafstörungen auftretende Beschwerden wie Schmerzen oder Verwirrtheit.

 

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Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Seelische Gesundheit

Corona-Pandemie: Tipps für die seelische Gesundheit

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30.03.2020 – Die aktuelle Corona-Pandemie kann zu Ängsten und seelischen Belastungen führen, die sich auch körperlich auswirken und z. B. das Immunsystem schwächen können. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM) in einer Mitteilung hin und gibt Tipps, um die Zeit der Isolation und der eingeschränkten Kontakte möglichst gut zu bewältigen.  

Telefonisch Kontakt halten und den Alltag strukturieren

So empfiehlt die Gesellschaft u. a. über Internet und Telefon in Verbindung zu Familie, Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen zu bleiben und so Normalität zu bewahren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Zudem rät die DGPM, den Alltag zu strukturieren, bspw. mit festen Aktivitäts-, Ruhe- und Schlafenszeiten, und sinnvollen Aktivitäten nachzugehen, um die frei gewordene Zeit zu nutzen. „Dazu sollte nach Möglichkeit auch körperliche Betätigung und Bewegung an der frischen Luft gehören.“ Eine weitere Option könne sein, sich kreativ zu beschäftigen oder lang aufgeschobene Tätigkeiten anzugehen.

 

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Stress und Sorgen thematisieren

Darüber hinaus könne jeder dazu beitragen, das Wohlbefinden von Covid-19-Erkrankten zu steigern, „indem man die Erkrankten bestmöglich in der Versorgung unterstützt und potentielle Risikogruppen wie ältere und vorerkrankte Menschen sowie Personen aus Risikogebieten nicht über das zur Infektionsvermeidung notwendige Maß meidet“, so die DGPM. Das könne z. B. bedeuten, den Einkauf für Betroffene zu übernehmen oder persönliche Kontakte über Telefon und Internet zu pflegen.

Auch sollte Gruppenstress in Familien und Wohngemeinschaften thematisiert werden. „Finden Sie einen Rahmen, etwa das tägliche gemeinsame Abendessen, um mögliche Spannungen oder Probleme in Ruhe anzusprechen.“ Dabei sollte kein Familienmitglied oder keine Mitbewohnerin oder kein Mitbewohner ausgegrenzt werden – „das heißt, dass beispielsweise Kinder, ältere Menschen und akut an Covid-19 erkrankte Menschen sich gleichberechtigt äußern dürfen und sollten“.

In der Angstbewältigung sei es ein erster Schritt, die Angst zu benennen und mit anderen darüber zu sprechen: Ist die Angst begründet? Wie kann ich ihr begegnen, ohne bestimmte Situationen grundsätzlich zu vermeiden? 

Der Gesellschaft zufolge kann sich die Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus auch darin äußern, dass Krankheitssymptome körperlich erlebt werden, obwohl keine Infektion vorliegt. „Dann verschlimmern sich die gesundheitlichen Ängste nochmal und es droht ein Teufelskreislauf“, so DGPM-Mediensprecher Harald Gündel.

Sollten Angstzustände überhand nehmen, sollten Betroffene sich ärztliche oder psychologische Hilfe suchen, rät die DGPM.

Seriöse Informationsquellen heranziehen – wahllosen Medienkonsum vermeiden

Generell sei Angst „ein nützlicher Begleiter, der uns Gefahren signalisiert und dafür sorgt, uns besonnen und verantwortungsbewusst zu verhalten“, so der Leiter der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Mainz, Manfred Beutel, gegenüber der DGPM. Unrealistische und übermäßige Ängste könnten aber auch zu Panik führen, die sich oft körperlich, durch Herzklopfen, Herzrasen, Engegefühl in der Brust oder Beklemmungsgefühle äußere. Der Experte rät, sich rational mit dem neuen Virus auseinanderzusetzen und sich in seriösen Quellen zu informieren.

 

Bewegungstipps

Trotz der derzeitigen Corona-Isolation ist es wichtig, zu Hause in Bewegung zu bleiben. Lesen Sie, was eine Sportwissenschaftlerin und ein Sportwissenschaftler jetzt empfehlen.

 

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Johanna Kristen ist Redakteurin im Bibliomed-Verlag.

 

Bewegung

Corona-Isolation: Bewegungstipps für zu Hause

Bewegung

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23.03.2020 – Die Folgen der Corona-Pandemie sind für uns alle spürbar: Das öffentliche Leben ist runtergefahren. Soziale Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden, um sich und seine Mitmenschen vor einer Infektion zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. 

Zu Hause aktiv sein

Bewegung daheim ist aber dennoch wichtig. Für ältere Menschen empfiehlt Susanne Tittlbach, Inhaberin des Lehrstuhls Sportwissenschaft III – Sozial- und Gesundheitswissenschaften des Sports an der Universität Bayreuth, bspw. Frischluft auf dem Balkon oder am offenen Fenster zu genießen. Hier gebe es bestimmte Übungen: „Wer noch gut stehen kann, kann sich am Fensterrahmen festhalten und kleinere gymnastische Übungen durchführen, z. B. Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere, leichte Kniebeugen, ein Bein abspreizen und hochziehen mit Beinwechsel, beide Beine fest auf dem Boden und den Oberkörper langsam nach rechts und links rotieren“, führt die Professorin in einer Mitteilung der Universität aus.

„Auch kleinste Bewegungen sind sinnvoll“

Allerdings solle jeder nur das machen, was die eigenen Kräfte zuließen. Selbst kleinste Bewegungen seien sinnvoll, so die Expertin. Auch im Sitzen könnten Übungen absolviert werden, bspw. Fahrradfahren oder die gestreckten Beine überkreuzen. Zudem rät die Fachfrau, möglichst oft die Position zu wechseln, auch zu stehen und z. B. während des Telefonierens auf und ab zu gehen. „Auch das bringt den Kreislauf in Schwung und aktiviert!“

Virtuell in Bewegung bleiben

Auch Experten der Deutschen Sporthochschule Köln weisen darauf hin, wie wichtig in der aktuellen Situation Bewegung und körperliche Aktivität für das psychische und körperliche Wohlbefinden sind. „Wir sollten, wo immer möglich und so lange wie möglich, das Bewegen in der freien Natur suchen. Gerade jetzt ist die Zeit, den Waldspaziergang mit der Familie oder dem Partner wiederzuentdecken. Wobei wir natürlich die Vernunftsregeln des Robert-Koch-Instituts beachten sollten“, sagt Jens Kleinert vom Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln. Regeln beachten und trotzdem kreative Bewegungsformen finden, sei möglich. So empfiehlt Kleinert z. B. virtuelle Verabredungen. „Ermuntern und unterstützen Sie andere beim Aktivwerden oder Aktivbleiben mit Textnachrichten oder Bildern von sich oder anderen. Gerade jetzt ist sozialer Kontakt, wenn auch nicht physisch, besonders wichtig.“

 

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Hygienetipps für daheim

Um sich vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen, sind besonnenes Handeln und gewissenhafte Hygienemaßnahmen entscheidend. Was pflegende Angehörige tun können, um sich selbst und ihre zu pflegende Person zu schützen, haben wir für Sie in einer Übersicht zusammengestellt.

Merkblatt zum Schutz im Alltag

Empfehlungen, wie sich Personen im privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld am besten verhalten sollten, erhalten Sie in einem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

 

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Was tun bei Thrombose: Behandlung und Alltagshilfen

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Eine Thrombose kann lebensgefährliche Folgen haben und sollte in jedem Fall rechtzeitig behandelt werden. Die Frage „Was tun bei Thrombose?“ kann jedoch unterschiedlich beantwortet werden. Denn nicht immer sieht die Therapie gleich aus, weil auch nicht jede Thrombose exakt der anderen gleicht. Der Arzt wird Ihrem Angehörigen eine persönliche Thrombose-Therapie empfehlen, die auf sein Krankheitsbild und die Ursachen der Thrombose abgestimmt ist. Was der Arzt tut und was Sie selbst als Betroffene und Angehörige tun können, zeigt der nachfolgende Artikel.
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Coronavirus

Coronavirus: Merkblatt und Erklärvideos zum Schutz im Alltag veröffentlicht

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18.03.2020 – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) haben ein Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander veröffentlicht. Das Dokument enthält u. a. Ratschläge, wie sich Personen im privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld am besten verhalten sollten.

So empfehlen BZgA und BBK etwa, persönliche Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz einzuschränken und stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail oder Chats zu nutzen sowie die Besuchsregelungen für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen zu beachten.

Erklärvideos auf Youtube

Auf dem Videoportal Youtube hat die BZgA Antworten auf einige Fragen zum neuartigen Coronavirus in kurzen Erklärvideos zusammengestellt.

 

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Was pflegende Angehörige jetzt tun können

Was Angehörige tun können, um sich und ihre Pflegebedürftigen zu schützen, haben wir in einer Übersicht zusammengefasst. Hier finden Sie unter anderem einige Tipps zur Hygiene und zum Händewaschen.

 

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Infektionsvorbeugung

Infektionsvorbeugung: Pflegende können Angehörige unterstützen

Infektionsvorbeugung

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17.03.2020 – In Zeiten der Corona-Pandemie übernehmen Pflegefachpersonen in der häuslichen Pflege wichtige Beratungsaufgaben, wenn es um die Infektionsvorbeugung geht. Darauf wies die Pflegekammer Niedersachsen in einer aktuellen Mitteilung hin. Pflegefachpersonen seien in der Lage, sowohl Patientinnen und Patienten als auch Angehörige zur Infektionsvermeidung oder -eindämmung zu beraten, unterstrich Kammerpräsidentin Nadya Klarmann.

„Mit ihrer Fachexpertise stützen sie das Gesundheitssystem und tragen dazu bei, einer Ausbreitung der Corona-Infektion entgegenzuwirken“, so Klarmann. Darüber hinaus verdeutlichte sie, dass vor allem die häusliche Pflege in der aktuellen Situation herausfordernd sei: Zugangsbeschränkungen wie bei stationären Einrichtungen und Krankenhäusern ließen sich in der häuslichen Umgebung nur schwer realisieren. Auch sei schwer einzuschätzen, welche Kontakte die pflegebedürftigen Personen oder deren Angehörige gehabt hätten. „Hier sind Beratungsleistungen von Pflegefachpersonen unerlässlich“, sagte Klarmann.

Den Staat forderte sie auf, für den Schutz der Pflegenden zu sorgen. Er müsse Arbeitgeber so ausstatten, dass diese ihren Aufgaben, aber auch ihrer Fürsorgefunktion gegenüber ihren Beschäftigten nachkommen könnten. Weiterhin müssten ausreichend Schutzartikel wie Desinfektionsmittel, Schutzmasken und -anzüge bereit stehen. „Pflegefachpersonen, die in unmittelbaren Kontakt mit coronainfizierten Personen stehen, müssen selbst regelmäßig getestet werden, um die Infektionskette zu unterbrechen“, so die Kammerpräsidentin.

 

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Was pflegende Angehörige jetzt tun können

Was pflegende Angehörige tun können, um sich selbst und ihre zu pflegende Person zu schützen, haben wir für Sie in einer Übersicht zusammengestellt. Besonnenes Handeln und gewissenhafte Hygienemaßnahmen sind dabei entscheidend.

 

Über die Autorin

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Coronavirus

Coronavirus: Was pflegende Angehörige jetzt tun können

Coronavirus

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Die wichtigsten Informationen rund um die neuartige Lungenkrankheit und was pflegende Angehörige tun können.

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